Angry Birds

Neues Bezahlsystem für Webapplikationen von Google

Google hat auf seiner Entwicklerkonferenz ein neues Bezahlsystem für Webapplikationen vorgestellt. Genutzt wird es vom finnischen Entwicklerstudio Rovio, das Angry Birds in einer Webversion umsetzt.

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Angry Birds: Neues Bezahlsystem für Webapplikationen von Google

Google will die Möglichkeiten zur Monetarisierung von Webapplikationen ausweiten. So führt Google In-App-Verkäufe für Webapplikationen ein. Oberstes Ziel dabei: Kaufvorgänge in Applikationen sollen möglichst einfach sein, sowohl für Nutzer als auch für Entwickler. Nutzer sollen mit nur zwei Klicks zusätzliche Inhalte kaufen und Entwickler die Funktion mit nur einer Codezeile ergänzen können.

Abgerechnet wird nach Umsatz. Google behält fünf Prozent ein, 95 Prozent werden an die Applikationsanbieter ausgeschüttet. Zum Vergleich: Apple behält ganze 30 Prozent ein.

Als ersten Anbieter, der das System nutzt, präsentierte Google Rovio, das Angry Birds in einer Webversion anbieten wird. Verkauft wird die Webversion von Angry Birds über den Chrome Web Store. Dabei nutzt Rovio Local Storage, so dass das ganze Spiel auch offline spielbar ist. Für die Implementierung setzt Rovio auf das Google Web Toolkit, gehostet wird auf Googles App Engine.

Chrome hat laut Google mittlerweile 160 Millionen Nutzer, mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr, als Google rund 70 Millionen Chrome-Nutzer zählte. Den Chrome Web Store bietet Google in weiteren Sprachen an. Insgesamt werden nun 41 Sprachen unterstützt.

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