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"Man kann den Duke nicht töten"

Entwicklerchef Randy Pitchford präsentiert Duke Nukem Forever mit seiner endlosen Entwicklungsgeschichte passenderweise im Berliner Computerspielemuseum. Dort zeigt er erstmals ein abwechslungsreiches Level, das den Duke in sein eigenes Hamburger-Restaurant führt.

Artikel veröffentlicht am ,
Duke Nukem Forever
Duke Nukem Forever (Bild: 2K Games)

Randy Pitchford kann auf Kommando ohne Probleme ein gut halbstündiges Referat über die Entstehungsgeschichte von Duke Nukem Forever halten. Der Chef des Entwicklerstudios Gearbox Software kennt das Projekt so gut wie kaum ein anderer: Seine Karriere in der Spielebranche begann bei 3D Realms, wo Anfang der 90er Jahre der blonde Actionheld Duke Nukem erfunden wurde.

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Auf einer ausgedehnten Weltreise stellt Pitchford gemeinsam mit Publisher 2K Games Duke Nukem Forever der globalen Presse vor. In Deutschland hat ihn sein Zwischenstopp ins Computerspielemuseum in Berlin geführt - ein auf etwas merkwürdige Art passender Rahmen für ein Programm, das sich seit 1997 in der Entwicklung befindet.

Im Berliner Computerspielemuseum präsentiert Pitchford einen bislang nicht vorgeführten Level, in dem der Duke in seinem eigenen Hamburger-Restaurant gegen Außerirdische kämpft. Dabei kommt es nicht nur auf schnelle Schießreflexe an, sondern auch auf Köpfchen, fast wie in Half-Life 2: So muss der Spieler herausfinden, wann er sein Alter Ego schrumpfen lassen muss, um an einen sonst nicht erreichbaren Abschnitt zu gelangen. Dort liefert sich ein Mini-Duke dann in der Küche heiße Feuergefechte auf Küchenregalen - natürlich mit Schrumpf-Außerirdischen. Ein Toaster dient zuweilen als Sprungbrett zum nächsten Regal.

Der Level aus der PC-Version von Duke Nukem Forever sieht besser aus als beim letzten Anspiel-Event 2010. "Die PC-Fassung wird die schönste Version von Duke Nukem Forever werden", verspricht Pitchford. "Auf dem PC wird es höher aufgelöste Texturen und bessere Shadereffekte geben." Auch einen Mehrspielermodus haben die Entwickler von Gearbox eingebaut.

Das älteste Objekt im Spiel geht auf 2007 zurück: Ursprünglich als Gegnermodell geplant, steht das Polygongerüst eines Schweinepolizisten mit niedrig aufgelösten Texturen als Statue im Restaurant der Duke-Burger-Kette. Insgesamt soll Dukes Soloabenteuer zwölf bis 15 Stunden unterhalten, viel Raum für Entdeckungen geben und mehrere Easter-Eggs beinhalten.

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"Wir alle haben Witze gemacht, weil sich Duke Nukem Forever so wahnsinnig verzögerte", sagt Pitchford. Die Rechte für das Spiel hat er seinem Unternehmen Gearbox Software gesichert, nachdem es Mitte 2009 plötzlich hieß: 3D Realms ist pleite, das Entwicklerteam entlassen, Duke Nukem tot. "Aber man kann den Duke nicht töten", scherzt Pitchford.

"Ich habe irgendwann angefangen, mit George Broussard und Scott Miller über Forever zu sprechen. Es hat dann Monate gedauert, bis die Verträge ausgehandelt waren", erzählt Pitchford. Seit September 2010 arbeitet Gearbox offiziell an dem Projekt. Nebenbei: Ein einziger Entwickler hat es geschafft, vom ersten Konzept bis zur jetzigen Abschlussphase durchgängig an dem Egoshooter mitzuarbeiten.

Duke Nukem Forever soll am 10. Juni 2011 für Windows-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen; bis Ende Mai 2011 soll eine spielbare PC-Demo erscheinen.

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ilse 17. Mai 2011

ist das nicht dieses unausgereifte teil, was inzwischen verramscht wird, weil den schrott...

ilse 17. Mai 2011

sind die zerg nicht aus starcraft? :-)

ilse 17. Mai 2011

hoffentlich auf konsole und nicht als schwarzkopie. das wäre inkonsequent und dumm.

Anonymer Nutzer 16. Mai 2011

Merk dir eins, Duke spielt Qu*ke3 TDM nachts mit verbunden Augen und schleudert...

DASPRiD 14. Mai 2011

Nicht nur rechtlich, 3dRealms hatte schließlich nur das DNF Team aufgelößt, nicht aber...


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