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Handy-Universal-Ladegerät bekommt ein Update

Ein Update der Internationalen Fernmeldeunion soll das universelle Micro-USB-Ladegerät auch für Tablethersteller interessant machen. Im Leerlauf soll die Leistungsaufnahme des Netzteils unter 0,03 Watt liegen.

Artikel veröffentlicht am ,
ITU-Chef Hamadoun Touré
ITU-Chef Hamadoun Touré (Bild: ITU)

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) hat ihren Standard für das universelle Micro-USB-Ladegerät für weitere Endgeräte aktualisiert. Ein Universalladegerät für Mobiltelefone, die am Computer angeschlossen werden können, wurde im Februar 2011 von der EU-Kommission und dem europäischen Digitaltechnik-Industrieverband Digitaleurope vorgestellt. Die UN-Organisation hat jetzt Erweiterungen für mobile Endgeräte wie MP3-/MP4-Player, Tabletcomputer, Kameras, drahtlose Kopfhörer und GPS-Geräte verabschiedet. Den ersten Standard zum Universalladegerät legte die ITU im Oktober 2010 fest. Der Standard der EU und der weltweite Standard der ITU existieren unabhängig voneinander.

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Im Leerlauf soll die Leistungsaufnahme des Netzteils laut ITU unter 0,03 Watt liegen. Um den Ladevorgang zu beschleunigen, wird der Ladestrom auf eine Stärke von 750 bis 1.500 Milliampere festgelegt. Zum Vergleich: Der für USB 2.0 spezifizierte Ladestrom beträgt 500 Milliampere pro Port, auch wenn viele USB-Ports an PCs und auch dedizierte USB-Ladegeräte höhere Stromstärken liefern. Für USB 3.0 sind 900 Milliampere spezifiziert. Mit der Erweiterung auf bis zu 1.500 Milliampere folgt die ITU der Battery Charging Specification, wie sie für dedizierte USB-Ladegeräte vorliegt. Dieser Standard sieht die gleiche maximale Stromstärke vor.

Die Netzbetreiber Telecom Italia, France Telecom, Swisscom, Belgacom, AT&T, Telefónica, Tele Danmark A/S, Telia Sonera, Telekom Austria, die China Academy of Telecommunication Research (CATR) und die Gerätehersteller Huawei und Research In Motion haben bereits eine Unterstützung des Standards für das Universalladegerät zugesagt.

ITU-Chef Hamadoun Touré sagte: "Das Update des Standards bringt die Vorteile des Universalladegeräts auf eine Reihe neuer Geräte und zu mehr Endkunden. Ich bin mir sicher, dass die ITU-Mitglieder - 192 Regierungen und 700 Organisationen aus dem privaten Sektor - die Festlegungen begrüßen werden."

[von Achim Sawall und Nico Ernst]



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Martin F. 12. Mai 2011

Es gibt da zwei Grenzen: - 100 mA: Ohne nach mehr zu fragen, darf das Gerät nur diesen...

Martin F. 12. Mai 2011

Oder aber man lädt die Zellen einzeln/parallel (oder zumindest weniger in Reihe). Selbst...

Tantalus 11. Mai 2011

Verständnisfrage: Was bringt es denn, wenn die Netzbetreiber das unterstützen. Wäre es...


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