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Places API verbessert und offen für alle

Google hat sein Places API verbessert und für alle Entwickler zugänglich gemacht. Google Places nutzt Standortdaten und Google Maps, um nahe gelegene Geschäfte, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten anzuzeigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Maps API mit PlacesSearch
Google Maps API mit PlacesSearch (Bild: Google/Golem.de)

Das Google Places API steht nun regulär zur Verfügung, im vergangenen Jahr war es nur als Developer Preview zugänglich. Die gesammelten Erfahrungen nutzte Google, um das Places-API mit über 100 global konsistenten Kategorisierungsmöglichkeiten für Orte wie etwa Kneipen, Restaurants und Unterkünfte zu versehen.

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Das Places API ist an Google Maps angebunden und kann auch genutzt werden, um neue Orte anzulegen. Sie werden für alle freigeschaltet, nachdem Google sie überprüft hat. Bei Suchanfragen nach umliegenden Orten werden nun die als erste gelistet, in die Nutzer am häufigsten virtuell eingecheckt haben. So sollen populäre Orte leichter zu finden sein.

Gesuchte Orte sollen nun auch schneller zu finden sein. Dazu bietet das Places API schon während der Texteingabe Vorschläge mittels Autovervollständigung an - was insbesondere auf Smartphones von Vorteil ist. Dabei wird die Technik genutzt, die bereits aus dem Suchfeld der Google-Maps-Webseite bekannt ist. Außerdem ist es Entwicklern nun möglich, Suchanfragen nach Name oder Typ auszuführen.

Die Suchfunktion und die Autovervollständigung werden mit XML-/JSON-REST-basierten Webdiensten realisiert. Sie sind derzeit noch im Google Code Labs zu finden und noch kein fester Bestandteil von Maps API Premier, das soll sich aber bald ändern.

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Entwickler profitieren laut Google von dem deutlich einfacheren, schlüsselbasierten Authentifizierungssystem von Google Places. Google gibt ihnen auch Tools an die Hand, um die Nutzung ihrer Apps zu beobachten. Die deutschsprachige Dokumentation hat Google noch nicht angepasst, wer auf die entsprechende Places-API-Seite schaut, dem wird noch die Vorschauversion beschrieben.

Das Google Maps API wird seinerseits um eine eigene Places-Bibliothek erweitert. Die Places Library beinhaltet unter anderem einen Places-Service, der es Maps-API-Anwendungen ermöglicht, Places-API-Suchanfragen auszuführen und so beim Verschieben des Kartenausschnitts bereits Orte aus der Places-Datenbank anzuzeigen.

Google Places ist Googles Konkurrenzprodukt zu Diensten wie Foursquare und Facebook Places. Um Places vor allem als Branchenbuch interessanter zu machen, schickte Google in den USA bereits Fotografen los, um Geschäfte auch von innen abzulichten und den Nutzern damit einen Mehrwert zu bieten.

"Wir glauben, dass der Start des Places API eine ganz neue Welle an innovativen, ortsbezogenen Anwendungsentwicklungen auslöst, sowohl auf Handys als auch auf dem Desktop, und wir können es kaum abwarten, wie es genutzt wird", schreibt Produktmanager Thor Mitchell im offiziellen Google-Geo-Entwicklerblog.

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