• IT-Karriere:
  • Services:

SSD-Cache beschleunigt Anwendungsstart

Wie schon bei H67 und P67 hat Intel auch beim Z68 wieder eine Softwarefunktion an die Hardware gebunden, und natürlich die interessanteste: Das SSD-Caching, das nun den Marketingnamen "Intel Smart Response Technology" erhalten hat. Dabei wird eine kleine SSD mit einer Festplatte gepaart.

  • Booten und Surfen lässt sich schneller starten.
  •  
  • Beide Chipsätze vereint
  •  
  • Intels Risikobewertung für den SSD-Cache
Booten und Surfen lässt sich schneller starten.
Stellenmarkt
  1. Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf bei Stuttgart
  2. Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Hamburg

Die SSD fängt Lese- und Schreibzugriffe ab und leitet sie dann an die Festplatte weiter. Das erfolgt auf Blockebene der Festplatte und ist so unabhängig vom Dateisystem. Damit ist Smart Response für das Betriebssystem transparent. Treiber gibt es aber vorerst nur für Windows 7.

Vor allem der Start von Anwendungen kann durch den SSD-Cache, ähnlich wie bei Seagates Momentus XT, deutlich schneller werden. Die Kollegen von PC Games Hardware haben in ihrem Test des Z68 dabei nach einem Boot des Testsystems mit Z68-Mainboard den Internet Explorer mit acht Tabs automatisch gestartet.

Während der Rechner für Booten und IE-Start nur mit der WD-Festplatte 1001 FALS 70 Sekunden brauchte, reduzierte sich die Zeit mit Intels neuer 20-GByte-SSD der Serie 311 (Larsen Creek) auf 50 Sekunden. Solche Effekte treten aber, wie auch Intel betont, nicht beim ersten Start von Programmen auf. Deren Daten müssen dabei erst von der Festplatte auf die SSD übertragen werden.

Der Verbund von SSD und Festplatte birgt, ähnlich wie bei RAID-0, das Risiko eines Datenverlusts bei Stromausfall oder ähnlichen Problemen. Intel rät daher, den Schreibcache von Windows auszuschalten. Die SSD wird bei Schreibvorgängen stets bevorzugt, so dass das System die Daten auch beim nächsten Start auf die Festplatte übertragen kann. Mainboards mit dem Z68 sind von allen großen Herstellern wie ASrock, Asus, Gigabyte und MSI angekündigt, die einfachsten Modelle kosten ab 120 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Sandy-Bridge-Chipsatz: Intels Z68 mit SSD-Cache wird ausgeliefert
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,99€ (Release 10.11.)
  2. 299,99€ (Release 10.11.)
  3. 299,99€ (Release 10.11.)
  4. 299,99€ (Release 10.11.)

badman76 24. Mai 2011

Diese 20GB sind aber nicht wie eine Festplatte im System sichtbar, sondern werden von...

badman76 24. Mai 2011

Ich kann nur von meinem System die Bootzeit sagen, das sind bis zum Loginscreen genau 26...

netsnake 11. Mai 2011

Sorry, der Fragen wegen... Lohnt sich das warten? Wird ed es den Chipsatz auch für...

zonk 11. Mai 2011

Aber wohl nur im Prinzip und dann ist es ja nicht wirklich transparent. Oder braucht...


Folgen Sie uns
       


Verkehrswende: Zaubertechnologie statt Citybahn
Verkehrswende
Zaubertechnologie statt Citybahn

In Wiesbaden wird um den Bau einer Straßenbahn gestritten, eine Bürgerinitiative kämpft mit sehr kuriosen Argumenten dagegen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Fernbus Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus
  2. Mobilität Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?

Todesfall: Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus
Todesfall
Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus

Ein Ransomware-Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf, der zu einem Todesfall führte, erfolgte über die "Shitrix" genannte Lücke in Citrix-Geräten

  1. Datenleck Citrix informiert Betroffene über einen Hack vor einem Jahr
  2. Shitrix Das Citrix-Desaster
  3. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


      •  /