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E-Voting

Technische und juristische Hürden bei elektronischer Wahl

Ein europäisches Forschungsprojekt beschäftigt sich mit E-Voting, der elektronischen Stimmabgabe. Diese könnte eine Möglichkeit sein, Europawahlen attraktiver zu machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Europäisches Parlament in Straßburg: Einstweilen werden die Abgeordneten konventionell gewählt
Europäisches Parlament in Straßburg: Einstweilen werden die Abgeordneten konventionell gewählt (Bild: Wolfgang Pehlemann/ Wikipedia)

Die Beteiligung an den Wahlen zum Europäischen Parlament liegt unter 50 Prozent. Die Verantwortlichen suchen deshalb nach Möglichkeiten, die Wahlen attraktiver zu machen und so die Wahlbeteiligung zu erhöhen. Eine könnte das sogenannte E-Voting sein. Experten sehen allerdings noch juristische und technische Hindernisse dafür.

Workshop zum E-Voting

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Am 26. Mai 2011 diskutieren Experten im Europäischen Parlament in Brüssel über die elektronische Stimmabgabe. Der Workshop ist Teil der Projekts E-democracy: Technical possibilities of the use of electronic voting and other Internet tools in European elections, an dem verschiedene Forschungseinrichtungen, darunter das Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des Karlsruher Instituts für Technologie und das Institut für Technikfolgen-Abschätzung in Wien. "Unser Ziel ist es, Entscheidern Informationen über die Potenziale von E-Democracy in Europa zu geben", sagt Bernd Beckert, Projektleiter am Fraunhofer ISI.

Befürworter halten die Abstimmung am Computer für einen logischen Schritt: Wenn sich ohnehin immer mehr ins Internet verlagert - warum dann nicht auch Wahlen? So könnten beispielsweise Informationsangebote wie etwa die Websites von Parteien und Kandidaten verlinkt werden. Daneben ließen sich durch eine elektronische Abstimmung Kosten senken sowie der Ablauf der Wahl und Stimmauszählung effizienter gestalten.

Furcht vor Manipulationen

Gegner hingegen befürchten, dass über mögliche Sicherheitslücken der Ausgang der Wahl manipuliert werden könnte. Das können Hackerangriffe, aber auch Fälschungen oder der Verkauf von Wählerstimmen sein. Außerdem würden durch eine Umstellung auf E-Voting all jene ausgeschlossen, die keinen Internetzugang haben.

Die an dem Projekt beteiligten Experten sind noch skeptisch, was das E-Voting auf europäischer Ebene angeht. Sie sehen neben fehlenden rechtlichen Rahmenbedingungen vor allem technische Hindernisse: Der Mehrzahl der europäischen Länder könne derzeit keine allgemeine, freie und anonyme Wahl sowie eine transparente und sichere Stimmzählung über E-Voting-Systeme garantieren.



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eisensten 11. Mai 2011

Ueber den Einsatz von kann man vortrefflich streiten. Auf den Philippinen ( ich lebe...

Casandro 11. Mai 2011

Mal abgesehen davon dass man außerhalb von Wahlkabinen keine demokratische Wahl...

Sharra 11. Mai 2011

Wenn der Bürger endlich mal auch nur das Gefühl hätte, seine Stimme würde irgend etwas...

Lehmroboter 10. Mai 2011

Siehe: http://www.andreaseschbach.de/werke/romane/page132/page132.html Unterhaltsamer...


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