Abo
  • Services:

Spieletest Brink

Der Kampf der komischen Kerle

Etwas merkwürdig sehen sie aus, die Helden in Brink - aber dafür haben sie viele kampfstarke Kumpels und großkalibrige Kanonen. Der Shooter des Entwicklerstudios Splash Damage (Enemy Territory) punktet vor allem im Mehrspielermodus.

Artikel veröffentlicht am ,
Brink
Brink (Bild: Bethesda)

Knollennasen, schlechte Haut und viel zu große Ohren: Die Charaktere im Multiplayer-Shooter Brink sehen nicht aus wie Helden. Sie sind auch keine - denn sowohl die Mitglieder der Fraktion "Sicherheit" als auch ihre Gegner vom "Widerstand" leben in einer kaputten und verseuchten Welt. Das war nicht geplant, denn eigentlich sollte eine künstliche Insel namens Arche der Menschheit ein umweltgerechtes, biologisch korrektes Leben ermöglichen. Dann ging einiges schief, und jetzt dümpeln die rostenden Reste im Meer vor sich hin und sind Schauplatz heftiger Kämpfe. In Brink, das beim britischen Entwicklerstudio Splash Damage entstanden ist, kämpft der Spieler als Mitglied von einer der Fraktionen mit bis zu 15 Mitstreitern - acht pro Fraktion - offline gegen Bots, online gegen und mit Menschen oder mit beiden zusammen.

Inhalt:
  1. Spieletest Brink: Der Kampf der komischen Kerle
  2. Mission: Erfahrungspunkte sammeln
  3. Version für Xbox 360 mit Abstürzen und Fazit

Auf den acht mitgelieferten, direkt anwählbaren Karten müssen die Spieler nach und nach und unter Zeitdruck bestimmte Ziele absolvieren. Beispielsweise muss Team "Sicherheit" erst innerhalb von ein paar Minuten eine Sprengladung an einem großen Tor anbringen und das Dynamit dann verteidigen. Dann fährt ein computergesteuerter Kran durch den Level und die Spieler müssen das Vehikel verteidigen und reparieren - die gegnerische Fraktion versucht, genau das zu verhindern.

  • Als Sanitäter buffen wir einen Kollegen.
  • Die Hintergrundgeschichte wird in kurzen Sequenzen vor den Missionen erzählt.
  • Es ist leicht, in den Editoren individuelle Ergebnisse zu erzielen.
  • Zu Beginn einer Map ist die Grafik auf der Xbox 360 matschig und unscharf.
  • Die PC-Version lädt sehr schnell alle Details und bietet höhere Auflösungen.
  • Details erscheinen auf der Xbox-360-Version erst nach und nach. (1/4)
  • Details erscheinen auf der Xbox-360-Version erst nach und nach. (2/4)
  • Details erscheinen auf der Xbox--360-Version erst nach und nach. (3/4)
  • Details erscheinen auf der Xbox-360-Version erst nach und nach. (4/4)
  • Oft lohnt es sich, auf den Sanitäter zu warten.
  • Erfahrungspunkte gibt es für Missionen, Teamplay und Kills.
Die Hintergrundgeschichte wird in kurzen Sequenzen vor den Missionen erzählt.

Bevor der erste Schuss fällt, darf sich der Spieler ein Alter Ego basteln. Wie in einem Rollenspiel kann er seinen Charakter aus einer Vielzahl von Kopfformen, Frisuren und Klamotten zusammenstellen. Im Spiel lassen sich nach und nach immer weitere Extras freischalten, von der Rasta-Haartracht bis zur schicken Polizeirüstung. Später gibt es neben einer normalen Körperform auch eine besonders stämmige - langsam, aber hält viel aus - und eine agile dünnere, in die man seinen existierenden Helden stecken kann.

Wer dann endlich mit gezückter Waffe auf dem Kampffeld steht, könnte in Brink selbst als erfahrener Spieler auf den ersten Blick von der Vielzahl an Optionen, Anzeigen und gleichzeitigen Vorgängen um sich herum überfordert sein. Das Chaos lichtet sich dann aber schnell, denn letztlich funktioniert der Großteil wie in jedem Multiplayer-Shooter. In Brink gibt es allerdings viel mehr Kleinkram zu tun: Der Spieler kann einfach mit dem von der KI oder von Menschenhand gesteuerten Rudel mitlaufen. Oder er wählt im Menü statt der jeweiligen Hauptaufgabe einen Nebenjob und verlegt in einem Seitengang Minen. Oder er "buffed" seine Teamkameraden mit mehr Gesundheit, Agilität oder panzerbrechender Munition.

Inhalt:
  1. Spieletest Brink: Der Kampf der komischen Kerle
  2. Mission: Erfahrungspunkte sammeln
  3. Version für Xbox 360 mit Abstürzen und Fazit
Mission: Erfahrungspunkte sammeln 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 256-GB-SSD 49,99€, externer DVD-Brenner 22,89€, 32 GB USB Stick 6,50€)
  2. (u. a. Naga Trinity MOBA/MMO-Gaming-Maus 72,90€, Mamba Wireless Edition 96,90€)
  3. (u. a. Canon EF-S 10-18mm 199€, Sony Alpha 6500 APS-C E-Mount Systemkamera 1069€, Nikon D5300...

irata 15. Mai 2011

Ist zwar schon länger her, dass ich meinen PC mit etwas RAM, einer Festplatte und einer...

irata 12. Mai 2011

Die Frage ist wohl, was du damit anzudeuten versuchst? Dass die ca. 6 Millionen Amiga...

Lord Gamma 11. Mai 2011

Schätzungsweise brauchen die höheren Texturauflösungen mit der aufgebohrten id Tech 4...

Lord Gamma 11. Mai 2011

Es gibt tiefgehendere Missionen und vor allem auch Nebenmissionen, auch wenn in TF2 oft...


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Aufbruch zum Mond: Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten
Aufbruch zum Mond
Die schönste Fake-Mondlandung aller Zeiten

Hollywood-Romantiker Damien Chazelle (La La Land) möchte sich mit Aufbruch zum Mond der Person Neil Armstrong annähern, fördert dabei aber kaum Spannendes zutage. Atemberaubend sind wie im wahren Leben dagegen Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, für die alleine sich ein Kinobesuch sehr lohnt - der Film startet am Donnerstag.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Solo - A Star Wars Story Gar nicht so solo, dieser Han
  2. The Cleaners Wie soziale Netzwerke ihre Verantwortung outsourcen
  3. Filmkritik Ready Player One Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

    •  /