Abo
  • Services:

Erdbeben in Japan

Strahlenmessprojekt sammelt Spenden für Geigerzähler

Bis zu 600 Geigerzähler will das Projekt Safecast von Spenden kaufen, die es über das Internet gesammelt hat. Ziel ist, in Japan ein möglichst flächendeckendes Messnetz einzurichten.

Artikel veröffentlicht am ,
Safecast
Safecast (Bild: Screenshot)

Das Open-Source-Projekt Safecast will ein flächendeckendes Strahlenmesssystem in Japan einrichten. Dazu haben die Initiatoren über das Internet Spenden in Höhe von knapp 37.000 US-Dollar gesammelt. Von diesem Geld wollen sie Geigerzähler kaufen und im Land aufstellen.

Messdaten aus verschiedenen Quellen

Stellenmarkt
  1. Controlware GmbH, Meerbusch bei Düsseldorf
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Essen

100 bis 600 Geigerzähler will Safecast kaufen und diese an Nutzer im Land verteilen. Die Geigerzähler sollen ständig Strahlungswerte erfassen, die dann auf der Seite von Safecast veröffentlicht werden. Dort fließen weitere Messdaten ein, darunter die der japanischen Regierung, die der US-Umweltbehörde oder die des Open-Source-Sensornetzes Pachube. Ziel ist, auf diese Weise ein möglichst vollständiges Bild zu bekommen.

"Ich wollte mehr als Infografiken, Diagramme und ständig wiederholte Videos des Tsunamis", schrieb Initiator Marcelino Alvarez Ende März, als er die Idee für das Angebot hatte, das anfangs noch Radiation Detection Hardware Network in Japan (RDTN) hieß. Er wolle wissen, welchen Belastungen die verschiedenen Landesteile ausgesetzt seien. Als Bewohner der Westküste der USA wollte er außerdem wissen, ob radioaktive Partikel dorthin gelangen und welche Gefahr von ihnen ausgeht.

Messungen aus dem Auto

Anfangs suchte Alvarez Freiwillige, die mit dem Auto herumfuhren und Messungen durchführten. Jetzt sollen Geigerzähler an Nutzer verteilt werde, die, so Alvarez, "ein überdurchschnittliches Verständnis von Technik" haben, aber nicht unbedingt Experten sind. Das könnten beispielsweise Lehrer, Studenten oder Hobbywissenschaftler sein. Sie müssen in Orten wohnen, von denen es noch gar keine oder wenig Daten gibt.

Bei den Geräten handelt es sich um Geigerzähler vom Typ CRM-100 des US-Herstellers International Medcom. Das 350 US-Dollar teure Gerät misst Alpha-, Beta-, Gamma- sowie Röntgenstrahlung. Safecast will mindestens 100 davon anschaffen. Geplant ist, bis zu 600 Geigerzähler zu kaufen und zu verteilen. Die Messdaten sollen dann an die Website übertragen werden. Die Website soll acht bei zehn Mal am Tag aktualisiert werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 309€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. 59,79€ inkl. Rabatt

SirFartALot 10. Mai 2011

Du, in einem Orchester machen die durchaus Sinn! *SCNR*

Der Kaiser! 09. Mai 2011

https://www.golem.de/1105/83324.html


Folgen Sie uns
       


Biegbare OLEDs von Royole (Ifa 2018)

Die biegbaren Displays von Royole bieten auch an der Bruchkante ein sehr gutes Bild. Wann ein Endverbraucherprodukt mit einem derartigen flexiblen Bildschirm auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Biegbare OLEDs von Royole (Ifa 2018) Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Segelflug: Die Höhenflieger
    Segelflug
    Die Höhenflieger

    In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
    Ein Bericht von Daniel Hautmann

    1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
    2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
    3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

    iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
    iOS 12 im Test
    Auch Apple will es Nutzern leichter machen

    Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
    2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

      •  /