Abo
  • Services:

Sperre statt Musikvideo

Universal Music wird Webvideopreis aberkannt

Dem Musiker Herr Tischbein ist sein Webvideopreis für das Musikvideo "Sympathie" wieder aberkannt worden. Verantwortlich ist der Rechteinhaber Universal Music (UMG), der ausschließlich deutschen Youtube-Nutzern den Zugang zum Video verwehrt.

Artikel veröffentlicht am ,
Herr Tischbeins Sympathie nicht mehr für deutsche Youtube-Nutzer
Herr Tischbeins Sympathie nicht mehr für deutsche Youtube-Nutzer (Bild: Youtube/Golem.de)

Herr Tischbein zählt jetzt nicht mehr zu den Gewinnern des deutschen Webvideopreises. "Der Webvideopreis in der Kategorie 'Freie Musik' musste Herrn Tischbein ('Sympathie') leider entzogen werden", teilten die Initiatoren der Deutschen Webvideotage im offiziellen Blog mit.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Münster
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Die Jury hatte Herrn Tischbein und seinen Song "Sympathie" Ende Februar 2011 in der Kategorie "Freie Musik" gekürt, da das Video dazu bei Youtube mit offizieller Erlaubnis des Rechteinhabers Universal Music zu finden war. In der Kategorie "Freie Musik" sollen Werke ausgezeichnet werden, deren Rechteinhaber den freien Zugang zu eben diesen Werken erlauben.

Seit Anfang April 2011 sei das Musikvideo "Sympathie" auf Youtube aber für Nutzer aus Deutschland gesperrt. Es gibt dann nur noch den deutschen Nutzern mittlerweile allzu gut bekannten Hinweis: "Dieses Video enthält Content von UMG. Es ist in Deinem Land nicht verfügbar." Nutzer aus anderen Ländern, auch Österreich, können das Musikvideo weiterhin abrufen.

"Die Universal Music war bis heute uns gegenüber zu keiner Stellungnahme bereit", heißt es im Blog der Deutschen Webvideotage. Es sei nicht ersichtlich, warum "kurz nach dem Preisgewinn und immerhin mehrere Monate nach Veröffentlichung des Videos bei Youtube dieses dort gesperrt wurde".

Bereits im Vorfeld der Nominierungen gab es laut den Initiatoren rechtliche Probleme in der Kategorie "Freie Musik". "Aus derzeitiger Sicht sehen wir uns deswegen nicht in der Lage, diese Kategorie im nächsten Jahr ("Webvideopreis 2012") auszuloben. Realisierbare Vorschläge in diese Richtung sind dennoch herzlich willkommen", heißt es dazu im offiziellen Blog.

Zur Jury des Webvideopreises 2011 zählte auch der Grimme-Preisträger Mario-Sixtus ("Elektrischer Reporter").

Nachtrag vom 10. Mai 2011, 14:00 Uhr:

Mittlerweile ist das Video aus Deutschland wieder zugänglich. Der Preis bleibt aber aberkannt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 1,99€
  2. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  3. 54,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 2,99€

Lala Satalin... 11. Mai 2011

Wie wäre es mit gar keine Videos im Web mehr gucken, das ganze zu Boykottieren und dann...

ali baba 10. Mai 2011

gibt ja extra einen hinweis, wenn sowas aktuell schon gemacht ist. da wird dann ganz...

ali baba 10. Mai 2011

also ich hab mich mittlerweile schon so weit vom mainstream-musikmarkt entfernt, dass ich...

YoungManKlaus 09. Mai 2011

agreed, frei != "veröffentlichung vom rechteinhaber geduldet"

aasgard77 09. Mai 2011

Wenn ein Video erstellt und als Hintergrundmusik irgend ein Titel von UMG, SME & Co...


Folgen Sie uns
       


Galaxy Note 9 - Test

Das Galaxy Note 9 von Samsung bietet neben dem S Pen nur sehr wenige Unterschiede zum Galaxy S9+. Samsung sollte sich überlegen, wie sich die Note-Reihe in Zukunft wieder etwas interessanter gestalten lässt.

Galaxy Note 9 - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  2. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa
  3. Elektromobilität Elektrisches Surfboard Rävik flitzt übers Wasser

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /