Abo
  • Services:

Meta Watch

Fossil und Texas Instruments entwickeln Internetarmbanduhr

Texas Instruments und Fossil haben mit der Meta Watch ein Armbanduhrsystem angekündigt, mit dem per Bluetooth Informationen von Notebook, Tablet oder Smartphone zum Display der Uhr geschickt werden können. Entwickler können nun dank eines SDK bald Anwendungen dafür programmieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Metawatch
Metawatch (Bild: Metawatch.org)

Die Meta Watch ist auch als Entwicklungsplattform gedacht, auf die Programmierer ihre Anwendungen anpassen können. Ein SDK steht ebenfalls zur Verfügung. Das Datenprotokoll ist nach Angaben von Texas Instruments (TI) lizenzfrei nutzbar.

  • Metawatch (Bild: Metawatch.org)
Metawatch (Bild: Metawatch.org)
Stellenmarkt
  1. embitel GmbH, Stuttgart
  2. Omikron Data Quality GmbH, Berlin, Pforzheim

Fossil bietet die Meta Watch in zwei Varianten an. Das Analog-Digital-Modell ist mit Zeigern und zwei weißen OLED-Displays mit jeweils 16 x 80 Pixeln ausgestattet. Das Display der Digitaluhrvariante erreicht eine Auflösung von 96 x 96 Pixeln und behält als Always-On-Display seinen Displayinhalt auch dann, wenn der Bildschirm nicht mehr mit Strom versorgt wird.

Damit die Meta Watch nicht ständig aufgeladen werden muss, werden der stromsparende Mikrocontroller MSP430 und der Bluetooth-Host-Controller CC2560 von Texas Instruments eingesetzt. Wie oft sie durchschnittlich aufgeladen werden müssen, gab Fossil nicht an.

Beide Uhren sind wasserdicht bis 3 Atmosphären Druck und mit einem Edelstahlgehäuse sowie einem Lederarmband versehen worden. Im Inneren sitzen unter anderem ein Vibrationsmotor sowie ein Licht- und ein Beschleunigungssensor.

Die Übermittlung der Daten zwischen mobilem Endgerät und der Uhr wird über Bluetooth realisiert. Auch in die umgekehrte Richtung kann die Uhr arbeiten und Daten an den Rechner senden. Die Meta Watch ist vornehmlich zur Anzeige von Push-Nachrichten gedacht und soll den Träger zum Beispiel über eingehende E- Mail-Nachrichten, Tweets und Facebook-Einträge oder den Wetterbericht, Börsenkurse und ähnliche Kurzinformationen in Kenntnis setzen.

Die Idee einer Uhr als Zweitdisplay ist nicht neu. Microsoft versuchte sich mit SPOT (Smart Personal Object Technology) daran. Die SPOT-Watch war jedoch nur kurz verfügbar, da sie nur Daten empfangen, aber nicht senden konnte.

Die Meta Watch hingegen kommuniziert mit der sonstigen Hardware ihres Trägers und kann als Zweitdisplay verwendet werden. Die Funktion kann zwar auch das Smartphone übernehmen, aber das muss meist erst aus der Tasche gezogen werden, währenddessen ein kurzer Blick auf die Uhr meist schneller geht.

Beide Meta-Watch-Modelle sollen rund 200 US-Dollar kosten und können ab dem 9. Mai 2011 über den Onlineshop von Texas Instruments vorbestellt werden. Die Auslieferung soll im Juli beginnen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 23,99€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 119,90€

hurlbrink 22. Nov 2013

Gibt es schon, nennt sich GMT bzw. UTC.

kendon 09. Mai 2011

na wenns alle falsch machen muss es ja wieder richtig sein... :/

Peter Brülls 08. Mai 2011

Korrekt. Aber wo entnimmst Du dem Text, daß Apple das erfunden haben soll ?

Peter Brülls 06. Mai 2011

… Ja natürlich. Das ist ein "Geekspielzeug". Warum auch nicht? Auch nicht dümmer als...

AndyGER 06. Mai 2011

Uff, da müsste ich jetzt auch googlen. Aber es gab auf MacLive.de und Macnews.de schon...


Folgen Sie uns
       


Bright Memory Episode 1 - 10 Minuten Gameplay

Wir zeigen die ersten 10 Minuten von Bright Memory, dem actionreichen Indie-Ego-Shooter mit spektakulären Schwertkampf-Einlagen.

Bright Memory Episode 1 - 10 Minuten Gameplay Video aufrufen
WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Metro Exodus im Technik-Test: Richtiges Raytracing rockt
Metro Exodus im Technik-Test
Richtiges Raytracing rockt

Die Implementierung von DirectX Raytracing in Metro Exodus überzeugt uns: Zwar ist der Fps-Verlust hoch, die globale Beleuchtung wirkt aber deutlich realistischer und stimmungsvoller als die Raster-Version.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März
  2. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  3. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern

Carsharing: Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken
Carsharing
Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

  1. Lobbyregister EU-Parlament verordnet sich mehr Transparenz
  2. Contract for the web Bundesregierung unterstützt Rechtsanspruch auf Internet
  3. Initiative D21 E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

    •  /