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Wired kommt nach Deutschland

Das Magazin Wired startet seinen zweiten Anlauf für eine deutsche Ausgabe. Diesmal will der Condé-Nast-Verlag sein Technologiemagazin Wired selbst nach Deutschland bringen, aber nur als kostenlose Beilage zu einem Männermagazin und als kostenpflichtige App. Wie es weitergeht, ist noch nicht bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Cover der aktuellen UK-Ausgabe von Wired
Cover der aktuellen UK-Ausgabe von Wired (Bild: Condé Nast)

Der Condé-Nast-Verlag bringt das Technologiemagazin Wired im Herbst 2011 nach Deutschland. Wired Deutschland wird 2011 jedoch nur als Beilage der Oktoberausgabe des Männer-Lifestyle-Magazins GQ Gentlemen's Quarterly und als kostenpflichtige App erscheinen. "Die Frequenz für die Fortführung hält sich der Verlag noch offen", teilte das Unternehmen mit.

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"Die Marke Wired hat auch in Deutschland zahlreiche Anhänger und spiegelt den heutigen Zeitgeist wider. Viel wichtiger als die Frage, wie Technologien funktionieren, ist heute die Reflexion darüber, wie sie unsere Welt verändern und wie wir sie in unser Leben integrieren", sagte Moritz von Laffert, Herausgeber von Condé Nast Deutschland. Geplant sei Wired Deutschland als Gegenentwurf zu klassischen Computerzeitschriften, mit Technologiethemen aus einer gesellschaftlichen Perspektive. Schwerpunkt sei, wie sich Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und das menschliche Zusammenleben durch Innovationen und neue Technik verändern.

Condé Nast erwarb Wired, das 1993 in San Francisco gegründet wurde und als Sprachrohr der digitalen Revolution gilt, im Jahr 1998. Seit 2009 erscheint Wired mit eigenständigen Ausgaben auch in Großbritannien und Italien.

1996 war schon einmal eine deutsche Ausgabe von Wired geplant. Sie sollte als Joint Venture von Spiegel und Gruner + Jahr realisiert werden, der Redaktionssitz sollte in Berlin sein. Doch Wired Deutschland kam wegen Streitigkeiten über die Zusammensetzung der Chefredaktion und der Geschäftsführung nie in den Verkauf.

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captnrexx 06. Mai 2011

1. Ist es der holden Weiblichkeit ja nicht verboten sich Männermagazine zu kaufen...


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