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Steigende Entwicklungsbudgets für Browsergames

Markus Wiedemann, Gründer und Chef von Dealunited, war da skeptisch: "In zehn Jahren wird man die Browsergames nicht mehr so günstig produzieren können wie jetzt - ich bin gespannt, ob die Geschäftsmodelle dann auch noch funktionieren." Wiedemann ist überzeugt, dass es langfristig einen Massenmarkt für günstige Inhalte geben wird und einen Premiumbereich für teure Großproduktionen. Auch Wiedemann war sicher, dass Free-2-Play-Geschäftsmodelle auf Konsolen funktionieren und dass generell die Art der Hardware weniger wichtig wird, weil Entwickler schlicht immer mehr plattformübergreifend produzieren und denken.

  • Gabriel Hacker (Mitte): "Apple hat ganz schön in der Zielgruppe von Nintendo gewildert." (Foto: mw)
  • Markus Wiedemann: "Sony sollte keinen neuen Handheld mehr herstellen." (Foto: mw)
  • Petra Fröhlich (PC Games) leitete das Panel "Konsolen in der Krise" (Foto: mw)
  • Timo Ullmann: "Es sind die Geschäftsmodelle, die eine Krise haben." (Foto: mw)
  • Philipp Reisberger: "Für Battlestar Galactica und Drakensang Online nehmen wir Assets aus der Retailproduktion." (Foto: mw)
Markus Wiedemann: "Sony sollte keinen neuen Handheld mehr herstellen." (Foto: mw)
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Das bestätigte Gabriel Hacker, Chef des Hamburger Entwicklerstudios 49 Games (RTL Winter Sports). Er stellte fest, dass Publisher immer öfter das klassische Produkt haben wollen, das Käufer etwa als Geschenkartikel unter den Weihnachtsbaum legen können. Gefragt sind dazu Aktivitäten im Onlinebereich - wobei nicht immer ganz klar ist, welche genau. Der Trend gehe aber auf den Konsolen immer weiter in Richtung Triple-A-Großproduktion, sagte Hacker. Publisher täten sich mittlerweile sehr schwer mit Investitionen in Projekte, bei denen nicht mindestens zwei Millionen verkaufte Exemplare so gut wie sicher seien.

Wolfgang Duhr, Chef von Bitcomposer Games, kann der aktuellen Situation ein paar positive Aspekte abgewinnen: "Ich bin froh, dass es mal heißt 'Die Konsole in der Krise' und nicht schon wieder 'Der PC ist tot'". Duhr berichtete vom klassischen PC-Markt, in dem die digitale Distribution derzeit mit Macht den klassischen Handel verdrängt. Teilweise erzielen PC-Spiele über 40 Prozent ihres Umsatzes über Portale wie Steam. Dennoch hat sein Unternehmen seit kurzem einen Ableger - für die Produktion von Browsergames.

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 Spielebranche: Konsolen in der Krise?
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Trockenobst 01. Jun 2011

Das ist doch nicht die Arbeit. Den Teil kann man fast fertig runterladen bzw. einkaufen...

Clown 09. Mai 2011

Hmja, aber das war ja nicht die Ausgangslage oben. Da war speziell die Rede von 3D auf...

Lokster2k 08. Mai 2011

Weiß auch nich, warum PC-Nutzung unbequem sein "muss"...meine Ausziehcouch steht in der...

spanther 07. Mai 2011

Auja! Das wäre ja praktisch das Schlaraffenland im Gamingbereich! xD

jajaja 06. Mai 2011

Quote: "Kein Wunder: Ein Spiel wie Plants vs. Zombies kostet im Handel für Nintendo DS...


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