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Klare Stimmen, aber kein Tiefbass

Golem.de konnte den Klang der Lautsprecher aber mit eigenem Material ausprobieren. Verschiedene MP3s mit 320 KBit/s aus den Bereichen Rock, Akustik und elektronischer Musik wurden dabei recht neutral und mit für Soundbars ordentlicher Stereobühne dargestellt. Vor allem die Darstellung von Stimmen war recht klar, bei den Bässen schnitten die Lautsprecher aber besonders tiefe Signale ab. Der Subwoofer konnte prinzipbedingt tiefere Frequenzen wiedergeben, im ersten Eindruck war er aber auch aktiven 2.1-Systemen für den Desktop unterlegen.

  • Zwei D5x und ein DSx als 2.1-System
  • Vollausbau mit vier Boxen
  • Analoger Eingang an der Rückseite
  • Creative D3x
  • Creative D5x
  • iPod im Dock, das keines ist
  • Das apt-X-Dongle
  • Die Kombinationsmöglichkeiten
  • 3.1 drahtlos fürs Wohnzimmer
  • Modular erweiterbares System
  • Der Subwoofer mit Pegelsteller
  • Subwoofer D5x
iPod im Dock, das keines ist
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Schon ab zwei Soundbars lieferten die Ziisounds Pegel, die auch für mehrere Zuhörer in einem 30-Quadratmeter-Wohnzimmer ausreichend scheinen. Als partytauglich dürfen die kleinen Boxen aber nicht gelten - Creative machte bisher bis auf 50 Watt Sinus für den Subwoofer auch keine Angaben zur Leistung der Systeme. Merkliche Verzögerungen zwischen den Lautsprechern traten auch bei vier Wandlern nicht auf, nach Aussagen der Entwickler bestand hier die Hauptschwierigkeit. Die Reichweite der Lautsprecher untereinander gibt Creative mit 30 Metern an, mindestens durch eine Stahlbetonwand sollen die Signale auch dringen.

Auch wenn auf Creatives Fotos oft Apple-Geräte in den Soundbars stecken, so werden iPod und iPhone - beim iPad klappt das nicht - über die Ziisounds nur geladen. Die Lautsprecher verfügen nicht über einen Dock-Connector, das apt-X-Dongle dient beim Einstecken nur zur Stromversorgung. Die Tonübertragung läuft stets drahtlos, wenn nicht der Klinkeneingang genutzt wird. Ein Dongle für Android-Geräte gibt es bisher nicht. Ein iPad kann über das Dongle immerhin in besserer Qualität als per Bluetooth an die Ziisounds funken, wegen seines hohen Ladestroms lässt sich sein Akku aber über die Soundbars nicht füllen.

Ab Juni 2011 sollen die neuen Ziisounds in Deutschland auf den Markt kommen. Der nur mit einem Gerät koppelbare D3x kostet 149 Euro, der D5x mit Ansteuerung von drei anderen Geräten 299 Euro. Der Subwoofer DSx, der mit beiden Soundbars funktioniert, ist für 150 Euro zu haben. Der Vollausbau mit drei D5x und einem DSx schlägt so mit über 1.000 Euro zu Buche - mehr als Hi-Fi-Surroundsysteme in 5.1-Ausführung der Mittelklasse, die dann aber auf Kabel und Verstärker angewiesen sind.

Nachtrag vom 6. Mai 2011, 13:50 Uhr

Anders als ursprünglich beschrieben, ist die Kombination von zwei D3x und einem DSx als 2.1-System mit Subwoofer doch möglich. Das geht aus Creatives Diagrammen zwar nicht hervor, das Unternehmen bestätigte diesen Umstand aber nach Erscheinen des Artikels. Der entsprechende Satz auf der ersten Seite wurde geändert.

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 Ziisound ausprobiert: Modulare Bluetooth-Lautsprecher von Creative bis 3.1 (Upd.)
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Bouncy 05. Mai 2011

Gefällt mir von der Idee her, allerdings ist das Wohnzimmer sicher nicht der beste...


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