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Nachtrag vom 5. Mai 2011, 0:00 Uhr

Wie Mark Bohr auf Nachfragen erklärte, soll sich mit den Tri-Gates die Zahl der Transistoren im 22-Nanometer-Prozess gegenüber der 32-Nanometer-Fertigung in etwa verdoppeln lassen. Das würde einer nahtlosen Fortschreibung von Moore's Law entsprechen.

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Der Ingenieur sagte aber weiter, dass sich Intel die beiden Vorteile von entweder höherer Schaltgeschwindigkeit oder kleinerer Leistungsaufnahme auf verschiedene Arten zunutze machen will. Je nach dem Zweck eines einzelnen Transistors könne entweder das eine oder andere bevorzugt werden.

  • Prinzip von Intels Tri-Gate-Transistor
  • Transistoren von 90 bis 22 Nanometern
  • Alt vs. neu
  • Schneller schalten...
  • ... oder Strom sparen
  • Trigates auch für Atom-CPUs
  • Fünf Fabriken sind fit für 22-Nanometer-Fertigung.
Trigates auch für Atom-CPUs

Denkbar ist also, dass Intel die Recheneinheiten der Ivy-Bridge-Prozessoren mit höheren Taktfrequenzen versieht und umgekehrt die Caches sparsamer macht. Rund 0,2 Volt weniger als flache 32-Nanometer-Transistoren sollen die Tri-Gates benötigen. Bei gleichbleibender Leistungsaufnahme der gesamten CPU ergäbe sich so eine größere Rechenleistung. In diese Richtung geht auch eine Vermutung von Semiaccurate, das von stark vergrößerten Caches für Ivy Bridge ausgeht.

Da Sandy Bridge, alias Core-i-2000, in Intels Tick-Tock-Strategie eine neue Architektur bedeutete, sind große funktionale Änderungen mit Ivy Bridge ohnehin nicht zu erwarten. Noch ist aber nicht ausgeschlossen, dass neben größeren Caches auch die Taktfrequenzen nach langem Stillstand wieder deutlich steigen.

Weitere Details, insbesondere zur Fertigungstechnik selbst, wollte Intel noch nicht verraten. So bleibt vorerst ungeklärt, aus welchen Materialien etwa das Dielektrikum gebaut ist. Lediglich, dass die Gates weiterhin aus Metall gebaut werden, gab das Unternehmen noch preis.

Dass Intel die Tri-Gates oder 3D-Transistoren nicht mit dem lange üblichen Begriff der FinFETs bezeichnet, erklärte der Chiphersteller auf einer Veranstaltung in München mit einer Abgrenzung vom Wettbewerb. IBM, und auch deren Technologiepartner AMD, nennen die dreidimensionalen Transistoren immerhin schon seit fast zehn Jahren FinFETs.

 Intels Ivy Bridge: 22-Nanometer-Transistoren werden dreidimensional (Update)
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Der Kaiser! 05. Mai 2011

Das Know-how haben sie. Die Technik auch. Und was mit ARM geht, geht auch mit x86.

Baron Münchhausen. 05. Mai 2011

Das ist ja ähnlich dem Quantencomputer. Minicomputer ohne sinnvollen, praktischen...

Himmerlarschund... 05. Mai 2011

[ ] Du hast Humor [ ] Du kannst ein Smiley interpretieren Oooor :-) (DAS war Humor)

nero negro 05. Mai 2011

Und die Latenzzeiten werden davon auch nicht geringer. Also nix mit 37% mehr Leistung...

Neoz 05. Mai 2011

Hab ich mir auch gedacht. Als ich zum ersten mal von seinen Theorien hörte, im Jahr 2007...


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