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Landwirtschaft

Britischer National Trust eröffnet Online-offline-Farm

Farmville-Fans bekommen die Gelegenheit, die Geschäfte eines realen, ökologisch arbeitenden Landwirtschaftsbetriebes via Onlineabstimmung zu leiten. Mit dem Myfarm-Experiment sollen virtuelle Gärtner reale Anbauerfahrungen sammeln können.

Artikel veröffentlicht am ,
Myfarm
Myfarm (Bild: my-farm.org.uk)

Gemüse wächst nicht im Internet, sondern auf dem Acker. Das Bewusstsein dafür will der National Trust for Places of Historic Interest or Natural Beauty von England, Wales und Nordirland Websurfern vermitteln. Der National Trust, eine Organisation zum Schutz von Kultur- und Naturerbe, will dazu die Farmville-Idee mit der physischen Realität verknüpfen. Gegen eine Jahresgebühr von 30 Pfund können insgesamt 10.000 virtuelle Bauern über das Internet auf Myfarm wirtschaften.

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Fiona Reynolds, die Direktorin des National Trusts, sagte zum Start des Myfarm-Experiments: "Myfarm ist ein aufregendes neues Projekt, mit dem Tausende Familien und Schulklassen überall im Land die Möglichkeit bekommen, die Höhen und Tiefen und die oft schwierigen Entscheidungen zu erfahren, mit denen Bauern tagtäglich konfrontiert sind."

Die Myfarm ist eine Farm, die vom National Trust in Wimpole in der Grafschaft Cambridgeshire betrieben wird. Die Jahresgebühr gibt den Neufarmern ein Mitbestimmungsrecht bei Entscheidungen über die Bewirtschaftung der Farm. Sie können beispielsweise mit darüber abstimmen, welche Pflanzen wo angebaut werden sollen. Onlinevideos und Webcams sollen sie stets darüber auf dem Laufenden halten, was gerade auf ihrer Farm vor sich geht. Chats mit bekannten Landwirtschaftsexperten sollen den virtuellen Bauern dabei helfen, ihr Wissen über die Landwirtschaft zu vertiefen.

Im Preis inbegriffen ist eine Eintrittskarte für einen Familienbesuch auf der Farm. So können sich die Onlinebauern davon überzeugen, dass die Farm tatsächlich existiert und nicht nur eine gut gemachte Computersimulation ist.

Reynolds erhofft sich von dem Experiment, das Verständnis der Menschen für die Landwirtschaft und den Schutz des Landes zu steigern. "Um das zu erreichen, gibt es kein besseres Mittel, als die Menschen direkt an einem Farmbetrieb zu beteiligen", sagte Reynolds. "Wir hoffen, dass Myfarm den Menschen ein Fenster in diese Welt gibt." [von Robert A. Gehring]

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antares 04. Mai 2011

Bei sowas wäre ich vorsichtiger. Es gibt immer genug idioten die derartiges sabotieren...


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