IT2Green: Wirtschaftsministerium fördert Green-IT-Projekte

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat ein Programm für energieeffizientere Informationstechnologie ausgelobt. Die Auftaktveranstaltung fand am heutigen Dienstag in Berlin statt.
Weniger Leistung
Ziel von IT2Green(öffnet im neuen Fenster) ist, die Leistungsaufnahme von Informations- und Kommunikationshardware (IKT) in Rechenzentren, Telekommunikationsnetzen, im Büro und daheim zu senken. In zehn Projekten sollen deshalb energieeffiziente Lösungen für die Bereiche Telekommunikationsnetze, Rechenzentren und Clouds sowie Monitoring und Management entwickelt werden.
An dem Programm beteiligen sich 49 Unternehmen und Institutionen. Darunter sind beispielsweise die Deutsche Telekom, Alcatel-Lucent, das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik, die Fraunhofer-Gesellschaft, das Umweltbundesamt sowie eine Reihe von Universitäten. Das Ministerium stellt in den kommenden drei Jahren rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projektpartner steuern noch einmal die gleiche Summe bei.
Zehn Prozent
"Die rasante Entwicklung und Verbreitung von digitalen Inhalten in Form von Texten, Bildern, Audio- und Videobeiträgen sowie eine steigende Anzahl von Endgeräten und neuen Onlinediensten führen zu einem zunehmenden Stromverbrauch. Diesen wollen wir nachhaltig eindämmen" , erklärte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. So habe schon vor zwei Jahren eine von der Fraunhofer-Gesellschaft im Auftrag des Ministeriums durchgeführte Studie ergeben, dass mehr als zehn Prozent des deutschen Strombedarfs auf IKT entfallen. Mit dem Programm IT2Green wolle das Ministerium deshalb Impulse für mehr Energieeffizienz in diesem Bereich geben.



