Elektronisches Papier: E-Ink bringt Pearl-Nachfolger 2012
Der Displayhersteller E-Ink wird in diesem Jahr keine neue Version seiner Bildschirmtechnik auf den Markt bringen. Das hat Marketingchef Sri Peruvemba dem US-Branchendienst Cnet(öffnet im neuen Fenster) gesagt. Die Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology gehört seit 2009 zu dem taiwanischen Unternehmen Prime View .
Entwicklungszyklen von zwei Jahren
E-Ink entwickle in Zweijahreszyklen, sagte Peruvemba. Daher werde es einen Nachfolger der aktuellen Technik mit der Bezeichnung Pearl erst im kommenden Jahr geben. Pearl-Displays nutzen derzeit die aktuellen E-Book-Reader von Amazon und Sony .
Der ukrainische Hersteller Pocketbook überarbeitet derzeit seinen 2009 vorgestellten E-Book-Reader Pocketbook 360° . Diese Version wird dann ebenfalls über ein Pearl-Display verfügen.
Videos abspielen
Die nächste Displaygeneration solle in erster Linie schneller werden, berichtete Peruvemba. Pearl selbst ist schon deutlich schneller als der Vorgänger, weshalb die neuen E-Book-Reader-Seiten deutlich schneller aufbauen. Allerdings will sich E-Ink eher darauf konzentrieren, die Peripherie von Pearl zu verbessern – das bedeutet, Treiber zu überarbeiten und schnellere Prozessoren zu integrieren. Die neuen Displays sollen dann in der Lage sein, Videos mit einer Frequenz von 24 bis 30 Bildern pro Sekunde anzuzeigen.

Dass die Pearl-Technik schnell genug ist, um Videos darzustellen, hat der Hersteller Bookeen Anfang des Jahres gezeigt(öffnet im neuen Fenster) : Die Franzosen haben ein Pearl-Display mit einem OMAP3621-Prozessor von Texas Instruments (TI) kombiniert und konnten auf dieser Hardware ein H.264-Video ruckelfrei abspielen. Der Prozessor basiert auf einem ARM Cortex-A8 und gehört zur Entwicklungsplattform OMAP3, die TI eigens für E-Book-Reader entwickelt hat.
- Anzeige Hier geht es zum Kindle Scribe bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.