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SOE-Hack

Sony hält Diebstahl von Millionen Kundendaten für möglich

Neben dem Playstation Network haben Hacker auch Sony Online Entertainment (SOE) angegriffen. Sie könnten laut SOE Zugriff auf eine veraltete Accountdatenbank von 2007 erhalten haben - inklusive Kontonummern von Kunden aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien.

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SOE-Hack: Sony hält Diebstahl von Millionen Kundendaten für möglich

Sony Online Entertainment (SOE) ist ebenso wie das PSN gehackt worden, wie Sony nun offiziell bekanntgegeben hat. Zwar sollen keine aktuellen Daten kompromittiert worden sein, doch haben die Eindringlinge vermutlich Zugriff auf eine umfangreiche Datenbank von 2007 gehabt.

  • Sony Online Entertainment (SOE) informiert seine Kunden über den Hack und eine kompromittierte Datenbank.
Sony Online Entertainment (SOE) informiert seine Kunden über den Hack und eine kompromittierte Datenbank.
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Diese enthält laut SOE persönliche Daten von rund 24,6 Millionen Kunden. Darunter Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Geschlecht, Telefonnummer, Login-Name und ein gehashtes Passwort. Außerdem sind Daten von 12.700 Kreditkarten (ohne Sicherheitsnummer) von Nicht-US-Kunden und 10.700 Kontonummern von Kunden aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien enthalten.

"Es gibt keine Hinweise auf einen unautorisierten Zugriff auf unsere Haupt-Kreditkatendatenbank. Diese befindet sich in einer vollständig abgetrennten und sicheren Umgebung", heißt es in einer Mitteilung, die auch per E-Mail an betroffene Kunden geschickt wurde.

Der Servereinbruch soll zwischen dem 16. und 17. April 2011 stattgefunden haben. Sony Online Entertainment hat damit noch ein paar Tage länger gebraucht, den Einbruch zu analysieren und zu melden, als es bei Sony Computer Entertainment und dem fast zeitgleich gehackten Playstation Network der Fall war.

Das Netzwerk von Sony Online Entertainment bleibt während der noch laufenden Untersuchung offline und wird wie das PSN erst mit einem neuen Sicherheitskonzept wieder online gehen. Da die Kunden hier anders als beim ebenfalls gehackten PSN und Qriocity monatlich für den Zugang zu Onlinespielen zahlen müssen, soll ihnen als Entschädigung ein Freimonat geschenkt werden. Für jeden Tag, an dem der SOE-Dienst offline ist, gibt es zudem einen weiteren Tag freien Zugang.

Für Kunden der PS3-MMOs DC Universe Online und Free Realms soll es ebenfalls eine Entschädigung geben, zu der allerdings noch keine Details genannt wurden.

SOE hat den betroffenen Kunden Unterstützung versprochen, damit sie etwa kostenlos Zugang zu Diensten zum Schutz vor Identitätsdiebstahl erhalten. Auch hierzu soll es später noch Details geben.



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Maxiklin 04. Mai 2011

Also der Vergleich hinkt ja nun wirklich ohne Ende :) In der IT-Welt gibt es für alles...

Der braune Lurch 03. Mai 2011

Na also, da steht doch, dass die Passwörter sicher sind, einen ausreichend starken...

Chatlog 03. Mai 2011

Die Frage ging mir auch als allererstes durch Kopf, bevor ich meine Bank anrief um meine...

Charles Marlow 03. Mai 2011

In den USA wird sicherlich schon der eine oder andere Prozess angeleiert. Nach dem...

Ainer v. Fielen 03. Mai 2011

Richtig! Genau deswegen boykottiere ich bereits seit Jahren (seit dem Rootkit) alles was...


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