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Surfen mit dem Xoom

Das Xoom hat einen Zweikernprozessor. Es ist damit spürbar schneller als etwa Samsungs Galaxy Tab 7. Die Bildinhalte werden schneller bewegt, das Zoomen mit zwei Fingern ist angenehm flott. Beim Zoomen per doppeltem Antippen verzögert das Xoom leicht. Das ist aber eine Designentscheidung und soll elegant wirken.

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Vor allem bei Flash-Inhalten kommt der schnelle Prozessor zum Tragen. Beim Galaxy Tab wird das Surfen mitunter sehr schwerfällig. Trotzdem, Flash-Banner oder -Videos belasten auch das Motorola Xoom sehr deutlich und die Bildinhalte ruckeln beim Scrollen. So flüssig wie mit dem Browser des iPads ist das Surfen mit dem Xoom deshalb nicht. Ob iPad oder iPad 2, bei beiden ist das Surfen nahezu verzögerungsfrei. Dem ersten iPad merkt der Anwender allerdings gerade beim Surfen auf mehreren Seiten den Mangel an Arbeitsspeicher an.

Beim Xoom ist das nicht zu spüren, dank 1 GByte RAM. Durch echte Tabs fürs Surfen, die in iOS und Android 2.x komplett fehlen, wirkt das Surfen flotter, wenn der Anwender viele Webseiten gleichzeitig offen hat. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller auch bei Videowiedergabe mit 10 Stunden an.

Datenübertragung ist anders

Unter Windows meldet sich das Xoom als MTP-Gerät, anders als andere Tablets. Damit können Dateimanager wie der Total Commander nicht direkt auf das Xoom zugreifen, da es nicht als Wechseldatenträger eingebunden wird. Im Explorer taucht das Gerät aber als portables MTP-Gerät (Media Transfer Protokoll) auf. Damit klappt auch der Datentransfer und das Gerät kann direkt im Windows Media Player verwendet werden. Für Mac-Anwender heißt das, dass eine Software gebraucht wird. Diese kann aber leicht heruntergeladen werden. Linux-Nutzer müssen zunächst eine Udev-Beschreibung herunterladen und in das Verzeichnis /etc/udev/rules.d kopieren. Nach einem Neustart des Udev-Frameworks kann das Xoom über die MTP-Bibliothek angesprochen werden, etwa über die Software Gnomad2 für den Dateitransfer oder beispielsweise über den Musikplayer Rhythmbox.

Stereo-Tablet

Motorola verbaut auf der Rückseite zwei Lautsprecher. Anders als bei den iPads kommt der Ton deshalb zumindest im Querformat von beiden Seiten. Die Lautsprecher sind qualitativ recht gut für die Größe, mit dem Mono-Quäker des iPad 2 kann Motorola trotzdem nicht mithalten. Der ist nicht nur lauter, sondern liefert auch satteren Sound. Das Xoom klingt ein wenig blechern.

In dem Xoom sind gleich zwei Kameras verbaut. Auf der Rückseite befindet sich die Linse für eine Fünf-Megapixel-Kamera samt Blitz, auf der Vorderseite eine Zwei-Mega-Pixel-Kamera, die vornehmlich für die Videotelefonie mit Google Talk gedacht ist. Die dazugehörige App bietet Funktionen zum Weißabgleich, einige Farbeffekte sowie Einstellungen zum Bildmodus.

Intern hat Motorola noch einen Beschleunigungsmesser, einen Kreiselkompass und ein Barometer verbaut, die mit dem kürzlich veröffentlichten Android 3.0 Preview SDK für die Entwicklung weiterer Apps verwendet werden kann.

 Erstes Tablet mit Android 3.0Verfügbarkeit und Fazit 
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Scar17 20. Jul 2011

Hallo, welchen Tablet würdet ihr mir für folgende Anwendung empfehlen: Hauptsächlich soll...

Horst Horstmann 16. Mai 2011

Hast Du da eine Quellenangabe für? Würde mich interessieren.

Dave-Kay 11. Mai 2011

was steht häufiger im Artikel? XOOM <> iPad Motorola <> Apple? Der Horizont der Redaktion...

rubiirube 10. Mai 2011

wenn ich nen apfel aufm auto sehe .. vergrößer ich den abstand wer nicht mit rechnern...

Hauptauge 09. Mai 2011

Air Video hat aber nix mit Air Play zu tun... Ich nutze auch Air Video, mit iPhone und...


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