Abo
  • Services:

Alpha Bike

Fahrrad mit Starrgang und Freilauf

Studenten in den USA haben ein Fahrrad mit einem besonderen Antrieb entwickelt: Per Kupplung kann der Fahrer zwischen einem Betrieb mit Starrgang und einem mit Freilauf umschalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Alpha Bike: Fahrrad mit Starrgang und Freilauf

Alpha Bike heißt ein schickes Fahrrad, das fünf Studenten der Ingenieurswissenschaften an der Universität von Pennsylvania in Philadelphia entwickelt haben. Konzipiert ist es als Fahrrad mit starrem Gang. Der Fahrer kann aber auch in einen Freilaufbetrieb umschalten.

Ohne Freilauf

Stellenmarkt
  1. Bosch-Gruppe, Salzgitter
  2. Deloitte, verschiedene Standorte

Fahrräder mit starrem Gang, auch Fixies (von: Fixed Gear Bike) genannt, sind wenig bequeme Gefährte, die sich aber seit einiger Zeit steigender Beliebtheit erfreuen. Diese Fahrräder sind für den Einsatz bei Bahnrennen gedacht. Bei ihnen ist das Zahnrad des Hinterrades direkt mit der Nabe verbunden. Das bedeutet, die Fahrräder haben keinen Freilauf, keine Gangschaltung und keinen Rücktritt. Meist haben sie auch keine Bremse - gebremst wird, indem der Fahrer Widerstand auf die Pedale gibt.

  • Das Alpha Bike... (Foto: Alpha Bike)
  • ...ist ein innovatives Fahrrad aus den USA. (Foto: Alpha Bike)
  • Es verfügt über einen besonderen Antrieb, der es ermöglicht, ... (Foto: Alpha Bike)
  • ...zwischen einem Betrieb mit Starrgang oder mit Freilauf umzuschalten. (Foto: Alpha Bike)
  • Der Rahmen besteht aus Kohlefaserrohren und Verbindungsstücken aus Aluminium. (Foto: Alpha Bike)
  • Der Antrieb sitzt im Tretlagerrohr. (Foto: Alpha Bike)
  • Der Lenker  (Foto: Alpha Bike)
  • Er wurde aus Kunststoff aufgebaut... (Foto: Alpha Bike)
  • ... und anschließend mit Kohlefaser verstärkt. (Foto: Alpha Bike)
  • Die Elektronikeinheit wird in den Lenker eingebaut. (Foto: Alpha Bike)
Das Alpha Bike... (Foto: Alpha Bike)

Die Fünf aus Philadelphia haben aus dem Low-Tech-Fahrrad ein hochtechnisches Gerät gemacht: Statt einer Kette nutzt das Alpha Bike einen Treibriemen zur Kraftübertragung von den Pedalen auf das Hinterrad. Der Riemen verläuft in der Kettenstrebe des Rahmens.

Starrgang oder Freilauf

Das Tretlagerrohr ist größer als bei einem normalen Fahrrad. Darin befindet sich ein komplexes Getriebe, das es ermöglicht, das Alpha Bike im Starrgang-Modus zu betreiben oder wahlweise einen Freilauf zu aktivieren. Die Teile haben die Konstrukteure zum Teil gefräst, zum Teil per Lasersintern aufgebaut. Die Kupplung funktioniert elektromechanisch. Switchable Integrated Free-Fixed Transmission (Swift, zu Deutsch: schnell) haben die Konstrukteure dieses Antriebssystem getauft. Für den Freilaufbetrieb steht eine Dreigangschaltung zur Verfügung.

Sie ist nicht das einzige elektronische System an dem Fahrrad: Es verfügt über einen Mikrocontroller sowie eine Reihe von Sensoren, unter anderem zur Messung von Geschwindigkeit und Tretrhythmus. Die Daten werden auf einem kleinen Display angezeigt, können aber auch auf einer SD-Karte gespeichert und nach der Fahrt ausgewertet werden. Die Energie dafür liefert ein Dynamo, der in der Nabe des Vorderrades angebracht ist.

Lenker im Rapid-Prototyping-Verfahren

Display, SD-Karteneinschub, Züge und Kabel sind alle in den Lenker integriert. Dieser wurde ebenfalls im Rapid-Prototyping-Verfahren erstellt und anschließend mit Kohlefaser verstärkt. Auch die Rahmenrohre des Fahrrades bestehen aus Kohlefaser, die durch Verbindungsstücke aus Aluminium zusammengehalten werden.

Ziel der Konstrukteure war es nach eigenen Angaben, "ein Fahrrad zu entwickeln, das die Grenzen von integrierten Systemen erweitert." Zum einen ging es darum, ein neues Antriebskonzept zu entwickeln, das sowohl Starrgang- als auch Freilaufbetrieb ermöglicht. Zum anderen sollten alle Komponenten des Fahrrades im Rahmen verschwinden, um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen und um den ästhetischen Eindruck des Fahrrads nicht zu stören. Letzteres ist gelungen: Das Alpha Bike ist bei einem Designwettbewerb der Universität von Pennsylvania ausgezeichnet worden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. ab 499€
  3. auf ausgewählte Corsair-Netzteile

Kein Kostverächter 04. Mai 2011

Fixies sind nicht generell verboten. Die StVo schreibt AFAIK keinen Freilauf vor. Wenn...

narf 03. Mai 2011

fixies sind für einige kultur und für andere ein werkzeug. darum ist dieser antrieb ein...

christian_k 03. Mai 2011

Gibt es auch Fixie-Pedalecs ? ;) Christian

Anonymer Nutzer 03. Mai 2011

http://www.spiegel.de/spiegel/bild-714838-126103.html Oder brauche ich zum Betrachten ein...

FranUnFine 02. Mai 2011

:)


Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  2. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  3. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen

Computacenter: So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen
Computacenter
So gewinnt ein IT-Unternehmen Mitarbeiterinnen

Frauen hätten weniger Interesse an IT-Berufen als Männer und daran könne man nichts ändern, wird oft behauptet. Der IT-Dienstleister Computacenter hat andere Erfahrungen gemacht.
Ein Interview von Juliane Gringer

  1. Studitemps Einige Studierende verdienen in der IT unter Mindestlohn
  2. SAP-Berater Der coolste Job nach Tourismusmanager und Bierbrauer
  3. Digital Office Index 2018 Jeder zweite Beschäftigte sitzt am Computer

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

    •  /