Gewinnwarnung

RIM mit Einbußen wegen "alternder Produkte"

Der Blackberry-Hersteller RIM reduziert die Gewinn- und Umsatzerwartung. "Unsere High-End-Produkte altern", gab Co-Firmenchef Jim Balsillie zu. Doch in der kommenden Woche könnten Neuankündigungen folgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jim Balsillie (Bild: RIM)
Jim Balsillie (Bild: RIM)

Research In Motion senkt seine Gewinn- und Umsatzprognose für das laufende Quartal. Der kanadische Konzern erwartet einen Gewinn von 1,30 US-Dollar bis 1,37 US-Dollar pro Aktie. Im März 2011 hatte der Blackberry-Hersteller noch einen Gewinn von 1,47 US-Dollar bis 1,55 US-Dollar angekündigt, die Analysten hatten 1,48 US-Dollar pro Aktie erwartet. Der Umsatz werde ebenfalls "leicht unter" der Prognose des Unternehmens von 5,2 bis 5,6 Milliarden US-Dollar liegen.

"Der Kern der Sache ist, dass es seit der Bekanntgabe der letzten Prognose einen Umschlag gegeben hat", sagte Co-Firmenchef Jim Balsillie Analysten. "Unsere High-End-Produkte altern (...) und das betrifft unsere Margen und den Verkauf, insbesondere in den Vereinigten Staaten und Lateinamerika".

Es gebe aber keinen Grund, am strategischen Erfolg des Unternehmens zu zweifeln, betonte Balsillie. "Wie sind sehr erfreut über die Blackberry-Plattform und das Playbook und ihre Entwicklung am Markt. Wir müssen nur einige neuere High-End-Produkte auf dem Markt haben." Das Unternehmen befinde sich in einer Übergangssituation. In der kommenden Woche seien Neuigkeiten auf der Blackberry World zu erwarten.

Research In Motion will dem Blackberry OS den Rücken kehren und voll auf das Betriebssystem QNX setzen. Im Playbook wird QNX bereits eingesetzt. Auf lange Sicht würden die bisherigen Blackberry-Smartphones mit QNX laufen, erklärte ein RIM-Manager im September 2010. Anfang August 2010 war mit dem Blackberry Torch 9800 das erste Gerät mit dem neuen Blackberry 6 vorgestellt worden. QNX unterstützt Multitasking vollständig und zeigt laufende Applikationen in einer Übersicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /