Abo
  • IT-Karriere:

PSN-Hack

Wütende Politiker, russische Hacker und entspannte Banken

Laut Sony sind die vielleicht entwendeten Kreditkartendaten der PSN- und Qriocity-Nutzer verschlüsselt - anders als die sicher kopierten persönlichen Nutzerdaten. Gerüchten zufolge stammen die Hacker aus Russland.

Artikel veröffentlicht am ,
PSN-Hack: Wütende Politiker, russische Hacker und entspannte Banken

Das Playstation Network (PSN) ist noch offline, weil es komplett erneuert und sicherer werden soll, bestätigte ein Sprecher von Sony Computer Entertainment Golem.de. Das Unternehmen hat inzwischen genauer erläutert, in welcher Form die bei dem Servereinbruch kompromittierten Daten vorlagen - die persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer waren unverschlüsselt, anders als die Kreditkartendaten. Die zugehörigen Sicherheitscodes der Kreditkarten waren zudem nicht auf den PSN-Servern gespeichert.

Inhalt:
  1. PSN-Hack: Wütende Politiker, russische Hacker und entspannte Banken
  2. Banken sehen keinen Handlungsbedarf

Gewissheit darüber, dass die persönlichen Daten tatsächlich kopiert wurden, hatte Sony nach Unternehmensangaben erst am 26. April 2011. Bei den Nachforschungen hatten externe Sicherheitsexperten geholfen. Am 20. April war das PSN abgeschaltet worden, nachdem der zwischen dem 17. und 19. April erfolgte Servereinbruch festgestellt worden war. Bisher gibt es laut Sony keine Indizien dafür, dass die Kreditkartendaten ebenfalls illegal kopiert wurden. Offen bleibt die Frage, ob und wie die Kundenpasswörter verschlüsselt waren, die laut Sony ebenfalls kompromittiert wurden.

Alarmierte Politiker

Das PSN hat rund 77 Millionen Nutzer in aller Welt, Sony informierte sie erst rund eine Woche nach dem Zwischenfall offiziell. Der Vorfall ist deshalb längst auch zum Politikum geworden. So verlangt beispielsweise der US-Senator Richard Blumenthal, dass Sony die Verantwortung und Kosten für etwaige Schäden durch Identitätsdiebstahl übernimmt.

In Deutschland ist Ähnliches vom CSU-Bundestagsabgeordneten und rechtspolitischen Sprecher der Unionsfraktion Stephan Mayer zu hören. Auch er sieht "Sony klar in der Haftung". In der Frankfurter Rundschau bezeichnete er es als "starkes Stück", dass der Konzern Tage gebraucht habe, um den Datenklau überhaupt zu bemerken.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. Modis GmbH, Bonn

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, sprach von einem "Daten-GAU". Es gebe immer ein Restrisiko, wenn viele Daten gespeichert würden. "Datensparsamkeit und Datensicherheit sind zentrale Grundvoraussetzungen, um solch einen Daten-Gau zu verhindern", sagte Schaar der Frankfurter Rundschau.

Banken sehen keinen Handlungsbedarf 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Conan Exiles 12,99€, PSN Card 25 Euro für 21,99€)
  2. 229,99€
  3. 5,55€
  4. (u. a. GRAND THEFT AUTO V: PREMIUM ONLINE EDITION 13,99€, Shadows: Awakening 12,50€)

Atalanttore 01. Mai 2011

Blöd nur, dass Sony kein seriöser Anbieter ist.

antares 01. Mai 2011

Wie kommst du denn auf den Quatsch? Die gesamte erste hälfte der zweiten Seite des...

ichbert 30. Apr 2011

Du sagst es doch schon selbst...Gewinnmaximierung. Ich würde sogar noch einen Schritt...

ichbert 30. Apr 2011

Sony braucht knapp 10 Tage um heraus zu finden das tatsächlich Daten gestohlen wurden...

Youssarian 30. Apr 2011

Ja, diese Gefahr besteht natürlich. Vor allem deshalb hat das BVerfG das Gesetz ja auch...


Folgen Sie uns
       


Pixel 3a und 3a XL - Test

Das Pixel 3a und das PIxel 3a XL sind Googles neue Mittelklasse-Smartphones. Beide haben die gleiche Kamera wie das Pixel 3.

Pixel 3a und 3a XL - Test Video aufrufen
Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
5G-Auktion
Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
  2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
  3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
Final Fantasy 7 Remake angespielt
Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

  1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
  2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
  3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

    •  /