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PSN-Hack: Wütende Politiker, russische Hacker und entspannte Banken

Banken sehen keinen Handlungsbedarf

Entspannter geben sich die Banken. Sie sehen bisher keinen Grund, Kreditkarten auszutauschen. Daher muss der Kunde selbst die Kosten tragen, wenn er dennoch seine Karte austauschen will. Bankberater begründen das damit, dass zum einen nicht klar sei, ob die Kreditkartendaten überhaupt ausgespäht worden seien, zum anderen sei Ähnliches schon öfter passiert und selten hätten sich daraus Konsequenzen für Kunden ergeben.

Sony sagte Golem.de, dass sich allerdings bereits besorgte Kunden gemeldet haben, die ihre Kreditkarte getauscht haben und um Erstattung der Kosten bitten. Der Hersteller weist das aber zurück. Banken raten ihren Kunden, zur eigenen Sicherheit ihre Kreditkartenumsätze regelmäßig zu überprüfen und Unstimmigkeiten sofort der Bank mitzuteilen. Für betrügerische Umsätze durch Dritte hafteten Kunden selbstverständlich nicht, sagte ein Bankberater Golem.de.

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Warnung vor Leichtsinn

Sony selbst warnt vor allem davor, dass Kriminelle die ergatterten Daten dazu benutzen könnten, PSN-Nutzer mittels E-Mail, Briefen und Telefonanrufen zu betrügen. Sony warnt seine Kunden davor, auf solche Anfragen zu antworten; das Unternehmen selbst kontaktiere Kunden nicht, um nach Kreditkarteninformationen, Sozialversicherungsnummern oder anderen persönlichen Daten zu fragen.

Auch das Sicherheitsunternehmen Kaspersky Labs rät PSN-Nutzern: "Ignorieren Sie E-Mails, in denen Sie zu einer Herausgabe Ihrer persönlichen Daten aufgefordert werden - auch, wenn Ihnen der Absender auf den ersten Blick vertrauenerweckend erscheint. Seriöse Anbieter wie Sony fragen niemals nach vertraulichen Informationen." Zudem sollte grundsätzlich für jede genutzte Onlineplattform ein gesondertes, sicheres Passwort angelegt werden.

Wer war es?

Was die Hacker mit den Daten anstellen wollen, ist noch ungewiss. Auch ist noch unbekannt, wer die Hacker sind. Bei Golem.de ging zwar ein anonymer Hinweis ein, dass es sich um zwei Russen handeln soll, doch fehlt bisher ein Beleg für die Behauptung. Laut der anonymen Quelle wollten die Hacker Sony die ausgespähten Daten anbieten, scheiterten aber bei der Kontaktaufnahme und überlegen nun weitere Schritte. Derweil sollen die Hacker dabei sein, die ausgelesenen Daten zu entschlüsseln - das soll bereits teilweise gelungen sein. Allerdings passt das nicht zu Sonys Angabe, dass die persönlichen Daten eben nicht verschlüsselt waren.

Sony Computer Entertainment ist nach Angaben eines Unternehmenssprechers von dem Vorfall nichts bekannt. Das FBI ermittelt bereits seit vergangener Woche.

 PSN-Hack: Wütende Politiker, russische Hacker und entspannte Banken

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Atalanttore 01. Mai 2011

Blöd nur, dass Sony kein seriöser Anbieter ist.

antares 01. Mai 2011

Wie kommst du denn auf den Quatsch? Die gesamte erste hälfte der zweiten Seite des...

ichbert 30. Apr 2011

Du sagst es doch schon selbst...Gewinnmaximierung. Ich würde sogar noch einen Schritt...

ichbert 30. Apr 2011

Sony braucht knapp 10 Tage um heraus zu finden das tatsächlich Daten gestohlen wurden...

Youssarian 30. Apr 2011

Ja, diese Gefahr besteht natürlich. Vor allem deshalb hat das BVerfG das Gesetz ja auch...


pspdev1 - playstation portable news / 28. Apr 2011

PSN gehackt - Nutzerdaten entwendet



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