HD Traffic

Bessere Radarfallen dank Tomtom

Die niederländische Polizei nutzt von Tomtom mit Hilfe seiner Nutzer gesammelte Verkehrsdaten, um geeignete Plätze für Geschwindigkeitskontrollen zu identifizieren. Dazu wird ausgewertet, wo Tomtom-Nutzer schneller fahren als erlaubt.

Artikel veröffentlicht am ,
HD Traffic: Bessere Radarfallen dank Tomtom

Die Polizei in den Niederlanden nutzt Tomtoms Verkehrsinformationsdienst HD Traffic, um herauszufinden, wo der Aufbau von Geschwindigkeitskontrollen besonders lohnenswert ist. HD Traffic speist sich auch aus anonymisierten Nutzerdaten und ist eigentlich dazu gedacht, Staus frühzeitig erkennen und umfahren zu können.

Stellenmarkt
  1. IT-Recruiter (m/w/d)
    Cegeka Deutschland GmbH, Neu Isenburg, Köln
  2. Systementwickler DevOps Remote Services (m/w/d)
    KHS GmbH, Dortmund
Detailsuche

Allerdings sammelt Tomtom die tatsächlichen Fahrgeschwindigkeiten seiner Nutzer auch in einer Datenbank, um die Routenberechnung zu verbessern und die Fahrdauer genauer schätzen zu können. Die Routenberechnung erfolgt dann abhängig von Tageszeit und Wochentag, um übliche Stauquellen frühzeitig zu umgehen. Ist beispielsweise ein Autobahnabschnitt frühmorgens immer überlastet, so dass real nur eine maximale Geschwindigkeit von 30 km/h möglich ist, kommt der Fahrer schneller ans Ziel, wenn er eine Ausweichroute mit 90 km/h im Schnitt fährt.

Genau diese Daten macht sich aber auch die niederländische Polizei zunutze: Sie wertet aus, wo die gemessene Geschwindigkeit der Tomtom-Nutzer höher ist als erlaubt, bestätigt Tomtom in einer offiziellen Stellungnahme. So lässt sich bestimmen, wo Geschwindigkeitskontrollen besonders lohnenswert sind.

Tomtom betont, dass sämtliche Daten nur anonymisiert gespeichert werden, so dass weder Tomtom noch die Polizei aus den Daten auf einzelne Verkehrsteilnehmer schließen können. Tomtom räumt aber ein, dass diese Art der Datennutzung eigentlich nicht vorgesehen war: Zwar stellt Tomtom seine Daten Regierungen und Behörden zur Verfügung, allerdings mit dem Ziel, Verkehrsströme besser zu verstehen und das Straßennetz anhand der Daten zu optimieren. Dafür wird laut Tomtom auch aktiv geworben.

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Verwendung der von Nutzern erhobenen Daten zum Aufstellen von Radarfallen kommt bei Tomtoms Nutzern aber nicht gut an, so dass Tomtom derzeit plant, dies künftig zu untersagen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ThadMiller 05. Mai 2011

Für Unfälle gibt es sehr viele Ursachen. Hochgeschwindigkeitsunfälle sind trotz allem...

Charles Marlow 30. Apr 2011

Mit ihren Navis allein machen die wohl noch nicht genug Geld, da bietet es sich an, die...

bashti 29. Apr 2011

Ist ja nahezu philosophisch hier... aber was versteht Ihr denn nun unter einer Strafe...

mr_coko 29. Apr 2011

Das ist der springende Punkt - es gilt GEGENSEITIGE Ruecksicht. Das gilt fuer Opi UND...

bashti 29. Apr 2011

Meine Ansicht: ... wenn da steht 130 dann ist da 130 und nicht 140 oder 250. Wenn im...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Amazon: Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn
    Amazon
    Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn

    Alexa kann hierzulande eine Waschmaschine oder einen Wasserhahn belauschen und Bescheid geben, wenn etwa die Wäsche fertig ist.

  2. Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
    Kanadische Polizei
    Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

    Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

  3. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /