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Synergy

Nvidia plant umschaltbare Grafik für Desktop-PCs

Ähnlich wie Optimus bei Notebooks soll Nvidias neue Technik Synergy funktionieren. Eine Grafikkarte soll auf Sandy-Bridge-Mainboards nur dann arbeiten, wenn sie auch benötigt wird. Das spart Strom.

Artikel veröffentlicht am ,
Früheres Logo von 'Hybrid Power'
Früheres Logo von 'Hybrid Power'

Auf der Computex im Juni 2011 will Nvidia einem Bericht von VR-Zone zufolge Synergy vorstellen. Ähnlich wie bei Optimus für Notebooks soll dabei eine Grafikkarte nur dann eingeschaltet werden, wenn ein anspruchsvolles Spiel oder eine GPGPU-Anwendung sie auch nutzt. Dazu wird der Monitor an einen Ausgang des Mainboards angeschlossen, ohne GPU-Last läuft dann also die integrierte Grafik der Sandy-Bridge-CPUs.

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Genauso funktionieren auch schon Optimus und die GPU Ion 2: Beide nutzen die Displaycontroller von Intels Grafiklösungen, auch wenn die Berechnungen auf der Nvidia-GPU laufen. Da Intels Chipsatz P67 keine Display-Ausgänge bereitstellt, soll Synergy nur auf Mainboards mit den Chipsätzen H67, H61 oder Z68 funktionieren. Diese führen die Signale des Display-Controllers von Intels HD Graphics auf Ports an die Slotblende.

Der Sinn von Synergy liegt vor allem in einer Senkung der Leistungsaufnahme des Gesamtsystems, wenn keine GPU-Anwendung läuft. Auch moderne Nvidia-Grafikkarten nehmen dabei je nach Modell zwischen 12 und 20 Watt auf, die Doppel-GPU-Karte GTX 590 sogar 55 Watt. Zudem sind Intels Funktionen wie Quick Sync zum Videotranscodieren nicht nutzbar, wenn eine Grafikkarte im Rechner steckt - auch das soll mit Synergy möglich sein.

Noch nicht bekannt ist, mit welchen Nvidia-GPUs die neue Technik funktionieren soll. Synergy wäre aber, auch wenn es nur mit Intel-Plattformen funktioniert, ein Fortschritt. Die frühere Lösung Hybrid Power war an Nvidia-Chipsätze gebunden, ein Geschäftsbereich, den das Unternehmen inzwischen aufgegeben hat.

Neben Synergy gibt es aber noch eine Lösung, die auch mit AMD-Grafikkarten funktionieren soll, wenn es nur um die Erhaltung der Funktionen der Intel-Grafik geht. Das System Virtu von Lucidlogix ist dabei - wegen der Monitorausgänge - auf dieselben Intel-Chipsätze wie Synergy angewiesen. Es arbeitet nur per Software mit einer Virtualisierung der GPUs und kann daher die Grafikkarte nicht vollständig abschalten.

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Thaodan 28. Apr 2011

ja nur das bei den anderen treiber keine Funktionen fehlen siehe zb. Optimus und Linux

Xstream 28. Apr 2011

so oder so wird es immer auch mal eine phase geben wo dieser pc nur idled und was wäre...


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