Gerüchte: Nintendos Stream mit IBM-Chip und AMD-Grafik

Wer in der Spielebranche vom "Project Café" spricht, meint damit inzwischen nicht mehr die nächste Pause, sondern den Nachfolger für die Wii . Angeblich verwendet auch Nintendo selbst den Arbeitstitel für das Gerät, das man Anfang Juni 2011 auf der Spielemesse E3 in Los Angeles enthüllen will. Ein großer Favorit für den tatsächlichen Handelsnamen soll laut IGN.com(öffnet im neuen Fenster) das Wort "Stream" sein. Damit würde das schon mehrfach kolportierte Element der in die Controller integrierten Touchscreens hervorgehoben, auf die beispielsweise Extralevels, Übersichtskarten oder Minispiele "gestreamt" werden können.
Spekulationen zufolge verfügt die kommende Konsole über eine Spezialanfertigung des Power-PC-Prozessors von IBM mit drei Kernen und einen Grafikchip auf Basis des AMD R700, auf dem die Radeon-HD-4000-Serie basiert und demnach DirectX-10 unterstützt. Allerdings klingt das seltsam, weil Nintendo damit vom Start weg nicht die aktuellste Hardwaregeneration im Angebot hätte und etwa Tessellation nicht ohne weiteres Verwendung finden könnte.
Das Gehäuse soll etwa so groß sein wie die erste Xbox 360, aber dem legendären Super Nintendo Entertainment System ähneln – ob die US- oder die PAL-Version gemeint ist, ist unklar. Der Preis soll bei rund 350 bis 400 US-Dollar liegen. Nach Angaben von Nintendo soll die Konsole frühestens ab April 2012 erhältlich sein.



