Auktion

News Corp könnte Myspace für 100 Millionen Dollar abstoßen

Rupert Murdochs Mediengruppe erwartet Gebote aus China und von US-Finanzinvestoren für ihr soziales Netzwerk Myspace. News Corporation hatte einst 580 Millionen US-Dollar gezahlt.

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Titelblatt des Time-Magazins Juli 2007 (Bild: Time Magazin)
Titelblatt des Time-Magazins Juli 2007 (Bild: Time Magazin)

Der Medienkonzern News Corporation erwartet Ende der Woche Gebote für Myspace über 100 Millionen US-Dollar. Das berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. Als Bieter treten die Finanzinvestoren Thomas H. Lee Partners, Redscout Ventures und Criterion Capital Partners auf, denen bereits das soziale Netzwerk Bebo gehört. Weitere Kaufinteressenten sind laut dem Bericht das chinesische Internetunternehmen Tencent und die Musikvideoplattform Vevo. Rupert Murdochs Mediengruppe hatte Myspace im Jahr 2005 für 580 Millionen US-Dollar gekauft.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass es fünf Bieter für Myspace geben soll. Dazu soll auch der Myspace-Mitbegründer Chris De Wolfe gehören.

Laut Angaben von Comscore ging die Zahl der Visits bei Myspace in den USA im März 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49 Prozent auf 36,1 Millionen zurück.

Der News-Corporation-Konzernbereich, zu dem Myspace gehört, wies im letzten Quartal einen operativen Verlust von 156 Millionen US-Dollar aus. Seit der Medienkonzern das soziale Netzwerk im Februar 2011 zum Verkauf gestellt und die Bücher geöffnet hatte, ging die Zahl der Bieter laut den Informationen der Zeitung zurück.

Die Zukunftspläne der möglichen neuen Eigner für Myspace seien unklar. Möglich sei auch, dass die News Corporation einen Anteil an der Plattform behält. Offiziell könnte ein Eignerwechsel im Juni 2011 bekanntgegeben werden.

Im Februar 2011 gab die News Corporation bekannt, über die Hälfte der Belegschaft des sozialen Netzwerks zu entlassen. Davon betroffen sind auch die 30 Mitarbeiter von Myspace Deutschland. Die dafür zuständige Tochtergesellschaft Fox Interactive Media Germany soll komplett geschlossen werden. Auch die Landestöchter in Großbritannien und Australien mit je etwa 50 Mitarbeitern werden geschlossen.

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