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Toshiba: Notebook mit 3D-Display ohne Brille

In Japan will Toshiba mit dem Dynabook Qosmio T851/D8CR das erste Notebook mit einem 3D-Display auf den Markt bringen, für das keine Brille benötigt wird. 2D- und 3D-Inhalte sollen sich zudem gleichzeitig darstellen lassen.
/ Nico Ernst
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Toshibas Dynabook Qosmio T851/D8CR
Toshibas Dynabook Qosmio T851/D8CR

Das neue Dynabook arbeitet mit einer Parallaxen-Barriere(öffnet im neuen Fenster) im Display – immerhin so viel verrät Toshibas knappe Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) des Geräts. Zudem ist dort von einer "Active Lens" die Rede, die über die Webcam erkennen soll, in welchem Winkel die Augen des Nutzers auf das Display sehen. Die bei Parallaxen üblichen Probleme – bekannt von den sogenannten Wackelbildern mit Einblickwinkeln – sollen so vermieden werden.

Ob Toshiba tatsächlich bewegliche Linsen konstruiert hat, oder ob der Effekt auf anderem Weg erzeugt wird, hat das Unternehmen aber noch nicht verraten. Auf der japanischen Produktseite(öffnet im neuen Fenster) findet sich immerhin der Hinweis, dass sich die Auflösung des 15,6-Zoll-Displays von 1.920 x 1.080 Pixeln im 3D-Betrieb auf 1.366 x 768 Pixel reduziert. Das entspricht aber nicht der bei Autostereoskopie üblichen halbierten Auflösung in einer Achse und bezieht sich vermutlich auf das gesamte Display: Die 3D-Version des Notebooks käme so auch bei 2D-Darstellung nur auf 1.366 x 768 Pixel.

Neben Vollbilddarstellungen von 3D-Inhalten soll das neue Qosmio auch 3D nur in einem Fenster beherrschen: Beispielsweise während der Arbeit an einem Text soll so auch ein 3D-Film in einem Fenster laufen können. Auch 2D-Inhalte werden – wie bei manchen 3D-Fernsehern schon möglich – auf 3D umgerechnet.

Dabei soll eine "Face3D" genannte Technik menschliche Gesichter erkennen und sie räumlich darstellen. Das sorgt laut Toshiba für einen natürlicheren Eindruck. Die gesamten Bildberechnungen nimmt die Spursengine von Toshiba vor, ein mit vier Kernen versehener Ableger des Cell-Prozessors.

Als Grafikkarte kommt laut den Produktseiten eine Geforce GT 540M zum Einsatz, der Prozessor ist Intels Core i5-2410 M mit zwei Kernen und 2,3 GHz Basistakt. Zusammen mit einer 750-GByte-Festplatte und 8 GByte DDR3-Speicher spricht das für eine gehobene Ausstattung. Den Preis des Notebooks gibt Toshiba noch nicht an, es soll auch erst im Juli 2011 zunächst in Japan auf den Markt kommen. Ob es auch in Europa vertrieben wird, ist noch nicht bekannt.


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