Entlassungen

Nokia übergibt Symbian an Accenture

Nokia trennt sich von Symbian und überträgt die Verantwortung für das Smartphonebetriebssystem der Unternehmensberatung Accenture. Damit wechseln auch 3.000 Nokia-Mitarbeiter zu Accenture, 4.000 weitere verlieren ihre Jobs.

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Entlassungen: Nokia übergibt Symbian an Accenture

Accenture übernimmt 3.000 Nokia-Mitarbeiter, die weiterhin an Symbian arbeiten sollen, das künftig von Accenture betreut wird. Das auf Unternehmensberatung und Outsourcing ausgerichtete Unternehmen ist in 120 Ländern tätig, hat rund 215.000 Mitarbeiter und soll in Zukunft die Weiterentwicklung von Symbian sowie Support rund um das Betriebssystem übernehmen.

Darüber hinaus soll Accenture in Zukunft auch Software und Dienste für Nokia für Windows Phone anbieten. Nokia hat angekündigt, auf Windows Phone 7 als primäres Smartphonebetriebssystem zu setzen, will aber in den kommenden Jahren noch rund 150 Millionen Geräte mit Symbian ausliefern.

Erst vor kurzem hatte Nokia deutlich gemacht, dass Symbian nicht mehr als Open Source zur Verfügung steht.

Darüber hinaus kündigte Nokia an, seine Belegschaft zu verkleinern. Rund 4.000 von derzeit 65.000 Mitarbeitern sollen bis Ende 2012 gehen, zusätzlich zu den 3.000, die zu Accenture wechseln. Allein in Finnland will sich Nokia von 1.400 Mitarbeitern trennen.

Am stärksten betroffen von den Entlassungen sind Symbian und Meego. Zudem will Nokia seine Standorte für Forschung und Entwicklung zusammenlegen, so dass jeder der neuen Standorte eine klare strategische Rolle übernimmt.

Zugleich aber will Nokia neue Mitarbeiter einstellen, um Smartphones auf Basis von Windows Phone zu entwickeln.

Nokia kündigt aber zugleich an, die negativen Auswirkungen des Stellenabbaus für die betroffenen Mitarbeiter und Gemeinden zu kompensieren beziehungsweise den Mitarbeitern beim Finden neuer Stellen zu helfen. Alle entlassenen Mitarbeiter will Nokia noch bis Ende 2011 bezahlen.

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