LG Electronics

Mobiltelefone ziehen Konzern in die Verlustzone

LG Electronics hat überraschend einen Verlust ausgewiesen. Der neuen Konzernführung ist es noch nicht gelungen, die Handysparte aus der Verlustzone zu holen.

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LG-Display-Produktion (Bild: LG)
LG-Display-Produktion (Bild: LG)

LG Electronics erzielt einen unerwarteten Nettoverlust von 15,8 Milliarden Won (9,9 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn noch 674,6 Milliarden Won (425,6 Millionen Euro). Die Analysten hatten einen Gewinn von 56,6 Milliarden Won (35,7 Millionen Euro) prognostiziert. Der Umsatz blieb mit 13,2 Billionen Won (8,32 Milliarden Euro) fast gleich.

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LG Electronics ist der drittgrößte Handyhersteller der Welt nach Nokia und Samsung Electronics. Der Bereich schrieb zum vierten Mal in Folge rote Zahlen. Die Handysparte des südkoreanischen Elektronikkonzerns erwirtschaftete einen Verlust von 100,5 Milliarden Won (63,3 Millionen Euro). Der Absatz fiel um zehn Prozent auf 24,5 Millionen Geräte.

Die Handysparte soll im Gesamtjahr 2011 wieder Gewinne einbringen. Im Juni 2011 will LG Electronics das Optimus 3D (P920) in Deutschland zum Preis von 600 Euro auf den Markt bringen. Das Android-Smartphone kommt mit 3D-Display und 1-GHz-Dual-Core-Prozessor. Vom Optimus One soll LG Electronics im ersten Quartal circa zwei Millionen Stück verkauft haben. Im Jahr 2011 sollten 30 Millionen LG-Smartphones abgesetzt werden, hatte der Hersteller im Februar 2011 angekündigt.

Im Bereich Home-Entertainment, zu dem die LG-Fernsehproduktion gehört, fiel der operative Gewinn von 149,7 Milliarden Won auf 82,1 Milliarden Won. Auch der Umsatz ging zurück. LG lieferte 6,8 Millionen Flachbild-TVs im ersten Quartal aus, nach 8,7 Millionen im vierten Quartal 2010. LG Electronics setzt stark auf 3D-Fernseher mit Internetfunktionalität.

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"LG Electronics erwartet ein solides Wachstum im zweiten Quartal 2011", erklärte das Unternehmen. Dabei werde auf 3D-Fernseher und Optimus-Smartphones gesetzt. LG Electronics' Fernseher tragen 40 Prozent zum Konzernumsatz bei, mit Mobiltelefonen erzielt der Konzern 25 Prozent seines Erlöses.

Im September 2010 hatte sich LG Electronics kurzfristig von seinem Vorstandsvorsitzenden getrennt. Nam Yong habe schwere Managementfehler zu verantworten, die zu Verlusten in der Handysparte geführt hätten. Der Führungsposten ging mit Koo Bon-joon an ein Mitglied aus der Gründerfamilie.

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