Folgenschwerer PSN-Hack

Persönliche Daten von Millionen Sony-Kunden kopiert

Sony Computer Entertainment hat endlich bekanntgegeben, was der oder die Hacker im Playstation Network (PSN) und in Qriocity angerichtet haben. Auch für die Kunden ist der Einbruch in die Server ein Desaster - es wurden alle angegebenen persönlichen Daten kopiert, wahrscheinlich auch die für Kreditkarten.

Artikel veröffentlicht am ,
Folgenschwerer PSN-Hack: Persönliche Daten von Millionen Sony-Kunden kopiert

Sony hat sehr schlechte Nachrichten für seine Kunden, obwohl zu dem Einbruch in die PSN- und Qriocity-Server noch ermittelt wird. Im offiziellen Playstation-Blog heißt es, dass "sich eine unbefugte Person Zugriff zu folgenden persönlichen Daten verschaffen konnte: Name, Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl), Land, E-Mail Adresse, Geburtsdatum, PlayStation Network/ Qriocity Passwort und Login sowie PSN Online ID."

Darüber hinaus könne es möglich sein, dass die Profilangaben der Nutzer unerlaubt abgerufen wurden, darunter die persönliche Kaufhistorie und die Rechnungsanschrift (Stadt, Bundesland, Postleitzahl). Eltern aufgepasst: "Falls Sie einem zweiten Konto für einen Unterhaltsberechtigten zugestimmt haben, kann es sein, dass oben genannte Angaben Ihres Unterhaltsberechtigten ebenfalls angeeignet wurden", heißt es weiter im Playstation-Blog.

Durch den Einbruch sind Nutzer aus aller Welt betroffen: Laut Sony zählt das PSN rund 77 Millionen registrierte Nutzer und ist in 59 Ländern und Regionen zugänglich. Die für die Kunden wohl wichtigste Information, ob auch ihre Kreditkartendaten in falsche Hände geraten sind, fehlt weiterhin. Zwar gibt es dafür laut Sony derzeit keine Anzeichen, gleichzeitig will der Hersteller es aber auch nicht ausschließen.

"Falls Sie Ihre Kreditkarteninformationen im Playstation Network oder Qriocity angegeben haben, möchten wir Sie sicherheitshalber darüber benachrichtigen, dass auf Ihre Kreditkartennummer (exklusive Ihres Sicherheitscodes) sowie auf die Gültigkeitsdauer zugegriffen werden konnte."

Den PS3- und PSP-Besitzern könnte damit weit Schwerwiegenderes drohen als nur ein paar Tage nicht auf das PSN zugreifen zu können. Sie sollten daher zumindest sicherstellen, dass sie bei anderen Diensten nicht dasselbe Passwort wie bei PSN gesetzt haben. Unter Umständen ist es auch sinnvoll, die eigene Bank über die womöglich kompromittierte Kreditkarte zu informieren. Laut Sony erfolgte der unerlaubte Zugang zu den Servern in der Zeit vom 17. bis zum 19. April 2011.

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realmadwilli 01. Mai 2011

in san francisco gehen die klagen ein und das soll zur sammelklage werden wegen dem nicht...

FranUnFine 29. Apr 2011

Definitiv nicht. Der beste Holmes war Jeremy Brett.

kevla 28. Apr 2011

und das ist nichtmal korrekt. soweit ich weiß kam zuerst die slim und die hatte schon...

spanther 27. Apr 2011

Achso die Zwänge meinst du *g* Naja, bei mir nennt sich das einfach in dem Falle von...



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