• IT-Karriere:
  • Services:

Javascript-Bibliothek

Ext JS 4.0 veröffentlicht

Sencha hat mit Ext JS 4.0 ein umfangreiches Update für seine Javascript-Bibliothek veröffentlicht, laut Sencha die umfangreichste Modernisierung des Frameworks seit dessen ursprünglicher Vorstellung.

Artikel veröffentlicht am ,
Javascript-Bibliothek: Ext JS 4.0 veröffentlicht

Ext JS 4.0 basiert auf einer überarbeiteten Architektur, die mehr Geschwindigkeit und Robustheit bieten soll. Sencha hat rund 4.000 Unitests erstellt, um zusammen mit manuellen Tests sicherzustellen, dass Ext JS 4.0 in 21 Browsern läuft, sowohl im Quirks- als auch Standard- und Strict-Modus. Zudem wird mit Ext JS 4 ein vollständiges Klassenkonzept eingeführt, das auch dynamisches Laden und die Berechnungen von Abhängigkeiten übernimmt.

Stellenmarkt
  1. RUAG Ammotec GmbH, Fürth
  2. Software AG, deutschlandweit

Mit der neuen Version kann Ext JS erstmals in einer Art Sandbox betrieben werden, so dass die verwendeten Namen nicht mit bestehenden Bezeichnungen in einer Applikation kollidieren können. So ist es möglich, Ext JS 3 und Ext JS 4 parallel in einer Seite einzusetzen, wobei Entwickler selbst festlegen können, welche globale Variable genutzt wird, um Ext zu instanziieren.

Sencha führt mit Ext JS 4 auch eine standardisierte MVC-Architektur für Applikationen ein. Passend dazu gibt es einige Werkzeuge, um die Entwicklung entsprechender Applikationen zu vereinfachen. Die ersten Teile dieses SDK, Optimizer, Builder und Slicer, stehen ab sofort in einer Betaversion zur Verfügung.

Neue Funktionen für Ext JS

Aber nicht nur der Unterbau wurde überarbeitet, auch neue Funktionen wurden in die Javascript-Bibliothek integriert. Dazu zählt unter anderem ein neues Diagrammpaket: Das erzeugt Diagramme in SVG sowie VML und soll dadurch sicherstellen, dass die Diagramme ohne Plugins in modernen Browsern ebenso laufen wie im Internet Explorer 6. Es unterstützt Kuchendiagramme, ebenso wie Flächen- und Liniendiagramme sowie diverse weitere Diagrammformen.

Auch die Grid-Komponenten wurden überarbeitet, so dass Grids nun modular und erweiterbar sind. So lassen sich verschiedene Gridfunktionen miteinander kombinieren. Dabei sollen Entwickler weniger Code benötigen als bisher und das verwendete Markup wird auf das Nötigste beschränkt, so dass Applikationen nicht unnötig viel Speicher belegen oder zu große DOM-Bäume aufbauen. So lassen sich nun unbegrenzt viele Daten in einem einzelnen Grid unterbringen.

Eine neue Rendering- und Layout-Pipeline soll dafür sorgen, dass Updates im DOM nur dann vorgenommen werden, wenn dies unbedingt notwendig ist. Zudem lassen sich Formulare nun frei anlegen, da Formlayout nicht mehr benötigt wird. Die neue Funktion Docklayout sorgt dafür, dass Komponenten leicht in anderen angeordnet werden können.

Das "Data Package" zählt zu den Grundbausteinen von Ext JS, denn daraus speisen sich Grids, Trees und andere Komponenten. In der neuen Version verwendet das Data Package eine neue Architektur, die unter anderem HTML5 localStorage unterstützt.

Darüber hinaus wurde der Theme-Support verbessert und nutzt nun SASS und Compass.

Mit Ext JS 4.0 soll darüber hinaus die Grundlage für neue Erweiterungen gelegt werden. Unter anderem sollen sich in Zukunft damit barrierefreie Webapplikationen erstellen lassen. Zudem sollen demnächst größere Beispielapplikationen folgen, darunter ein Kalender.

Ext JS 4.0 steht ab sofort unter sencha.com zum Download bereit und wird unter GPLv3 und einer kommerziellen Lizenz angeboten. Ergänzend dazu gibt es rund 40 neue Beispiele und eine erweiterte Dokumentation.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,75€
  2. 49,99€ (Release 7. Mai)

lisgoem8 12. Apr 2012

In dem Video sieht man auch mal wieder das hässliche HTML5 Logo. Ehrlich . Wer sich das...

LX 27. Apr 2011

Da kann man ja gleich qooxdoo nehmen und sich eine gequirlte div-Suppe mit inline-Styles...

pwn2own 26. Apr 2011

Alles schön und gut, aber gibt es auch gute Tools für die Entwicklung. Bei JS gibt es ja...

sssssssssssssss... 26. Apr 2011

hab gehofft, dass sich meine projekte noch so lange herauszögern, dass ich die 4.0er...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series X und S - Fazit

Im Video zum Test der Xbox Series X und S zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsolen von Microsoft.

Xbox Series X und S - Fazit Video aufrufen
Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar

Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


      •  /