Nextag

Guenstiger.de von US-Firma aufgekauft

Guenstiger.de geht an Nextag aus dem kalifornischen San Mateo. Die Übernahme sei die bisher größte in der Geschichte des US-Preissuchmaschinenbetreibers.

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(Bild: Guenstiger.de)
(Bild: Guenstiger.de)

Die deutsche Preisvergleichsplattform Guenstiger.de gehört künftig zu dem US-Unternehmen Nextag. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. "Diese Akquisition stellt die bisher bedeutendste strategische Transaktion für Nextag dar", gab das Unternehmen am 26. April 2011 bekannt. Im Dezember 2010 hatte Nextag durch eine Kapitalerhöhung 250 Millionen US-Dollar für Übernahmen ins Unternehmen geholt. Seit 2007 gehört Nextag der US-Investmentgesellschaft Providence Equity Partners.

Wie Golem.de aus informierten Kreisen erfahren hat, werde sich für die 70 Beschäftigten von Guenstiger.de durch den Eigentümerwechsel "nicht viel ändern". Guenstiger.de arbeitet nach Angaben von Firmensprecherin Christina Bathmann bereits seit der Gründung profitabel und suche derzeit weitere Mitarbeiter. Die Guenstiger.de GmbH besteht seit zehn Jahren.

Guenstiger.de ist ein Preisvergleichsdienst für Produkte aus den Bereichen TV, Video, Foto, Telefon, Hi-Fi, Audio, EDV, Haushalt und Freizeit. Bei Guenstiger.de lassen sich die Preise von Onlineshops und stationären Geschäften in Deutschland vergleichen.

Nextag hatte zuletzt im Herbst 2010 die Gruppenrabattplattform Nextcoupons übernommen. Zuvor wurde im Sommer 2010 die Produktempfehlungssuche Wize aufgekauft.

Nextag-Chef Jeffrey Katz erklärte, dass die drei Managing Directors Philipp Hartmann, Aske Magdalinski und Torsten Schnoor künftig zum Führungsteam von Nextag gehören und Guenstiger.de weiterhin leiten würden. Nextag betreibt Preisvergleichsplattformen in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und in Großbritannien.

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