Douglas Crockford: Internet Explorer am schnellsten, Chrome am langsamsten
Der von Douglas Crockford entwickelte Javascript-Benchmark auf Basis von JSLint(öffnet im neuen Fenster) soll besonders repräsentative Ergebnisse liefern, also abbilden, wie schnell eine Javascript-Engine reale Javascript-Applikationen ausführt. Dazu hat Crockford gemessen, wie lange JSLint benötigt(öffnet im neuen Fenster), um seine Hauptdatei jslint.js(öffnet im neuen Fenster) zu verarbeiten. Schließlich sei JSLint selbst eine populäre, große und gut geschriebene Javascript-Applikation.
In den von Crockford veröffentlichten Ergebnissen liegt die aktuelle Vorabversion des Internet Explorer 10 deutlich vorn. Firefox 4 und Safari 5.0.5 brauchen rund 70 Prozent länger, Opera 90 Prozent und der Internet Explorer 9 doppelt so lange wie der IE10, um die Datei zu verarbeiten. Am schlechtesten schnitt bei Crockfords Messungen allerdings Google Chrome 10 ab, der fast fünfmal so lange braucht wie die Technology Preview des Internet Explorer 10.
Allerdings geht es Crockford nicht darum, den schnellsten Browser zu küren, vielmehr will er Browserentwicklern einen vernünftigen Benchmark an die Hand geben, damit diese ihre Browser nicht nach falschen Kriterien optimieren und sich Entwickler von Javascript-Applikationen dann an diese falsch ausgerichteten Engines anpassen müssen.
Douglas Crockford arbeitet als Javascript-Architekt bei Yahoo, hat das Datenformat JSON (JavaScript Object Notation) populär gemacht und unter anderem das O'Reilly-Buch JavaScript: The Good Parts(öffnet im neuen Fenster) geschrieben.
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