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Oloneo

Fotos nachträglich in neues Licht tauchen

Von Oloneo stammt die Bildbearbeitung Photoengine, mit der die Beleuchtung eines Fotos nachträglich geändert werden kann. Das funktioniert nur bei Mehrfachaufnahmen. Außerdem erzeugt Oloneo HDR-Fotos aus einem oder mehreren Bildern einer Belichtungsreihe. Nach einer langen Betaphase soll das Programm nun Ende Mai erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Oloneo: Fotos nachträglich in neues Licht tauchen

Die nachträgliche Änderung der Beleuchtungsstimmung nennen die Entwickler von Oloneo Relight. Sie setzt voraus, dass mehrere deckungsgleiche Fotos der Szene gemacht wurden - mit unterschiedlichen Lichtquellen. Üblicherweise setzt der Anwender dazu die Kamera auf ein Stativ, nimmt ein Bild mit voller Beleuchtung auf, schaltet dann sukzessive eine Beleuchtungsquelle ab und nimmt erneut ein Foto auf. Am PC können diese Bilderserien mit Oloneo eingelesen werden. Mit Reglern kann die Farbtemperatur und Intensität jeder Lichtquelle modifiziert werden. Eine manuelle Maskierung muss dazu nicht vorgenommen werden.

  • Oloneo PhotoEngine - Re-Lightfunktion
  • Oloneo PhotoEngine - Re-Lightfunktion. Der Bildeindruck ist...
  • ... vollkommen verändert.
  • Oloneo PhotoEngine - HDR-Funktion mit Bilderauswahl
  • Oloneo PhotoEngine - Tonemapping
  • Oloneo PhotoEngine - Rauschreduktion durch Picture-Stacking
Oloneo PhotoEngine - Re-Lightfunktion
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Die typischen HDR-Fotos aus Belichtungsreihen fertigt Oloneo Photoengine ebenfalls an. Wahlweise können auch einzelne Rohdatenfotos dafür verwendet werden, doch sind die Effekte aufgrund des geringeren Dynamikumfangs weit weniger dramatisch. Die Berechnung funktionierte schon in der Betaversion von Photoengine sehr schnell. Die Generierung der Tonemapping-Voransicht mit reduzierter Auflösung dauert nur wenige Sekunden. Reglerveränderungen werden danach fast in Echtzeit umgesetzt.

Neben der HDR- und Relight-Funktion beherrscht Oloneo Photoengine zudem eine besondere Form der Rauschreduktion. Dazu müssen dem Programm mehrere Aufnahmen der gleichen Szenerie vorgelegt werden - allerdings ohne Veränderung der Aufnahmeparameter. Auch hier eignen sich ausschließlich Stativaufnahmen von unbewegten Motiven. Photoengine errechnet aus diesen Aufnahmen den Rauschanteil des Sensors. Das Ergebnis ist ein fast rauschfreies Foto.

Oloneo Photoengine soll Ende Mai 2011 für Windows (ab XP) für 125 Euro angeboten werden. Wer sich bis dahin mit Preisgabe seiner E-Mail-Adresse beim Hersteller registriert, erhält einen Rabatt von 25 Prozent auf den Kaufpreis. Eine Mac-Version ist derzeit nicht geplant. Der Hersteller verweist darauf, dass Photoengine unter einem virtualisierten Windows in der Mac-OS-X-Umgebung mit Doppelkernprozessor performant arbeitet. Die derzeitige Betaversion kann bis zum Beginn des Verkaufsstarts heruntergeladen werden.

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DASPRiD 26. Apr 2011

Also ich persönlich arbeite recht viel mit LuminanceHDR, finde die Ergebnisse die ich...

ad (Golem.de) 26. Apr 2011

Habe ich verbessert. Mit freundlichen Grüßen ad (golem.de)


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