Abo
  • Services:

Golem.de guckt

Tanzende Trolle

In der TV-Woche vom 25. April bis zum 1. Mai guckt der Autor dauernd aus dem Bürofenster, um die Fortifikation des Oranienplatzes zu verfolgen. Parallel dazu erreicht die mediale Tschernobylisierung des TV-Programms ihren Höhepunkt.

Artikel veröffentlicht am ,
Golem.de guckt: Tanzende Trolle

Forschung aktuell lässt am Montag die Naturwissenschaften zurück und fragt sich, warum moderne, globetrottende Menschen immer wieder in Konflikte mit fremden Kulturen geraten - obwohl sie aus biologischer Sicht doch kaum Unterschiede aufweisen. Der kulturelle Einfluss scheint stärker als jegliche naturwissenschaftliche Erkenntnis.
(DLF, 25.4.2011, 16:30 - 17:00 Uhr)

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Achtung, Wortspiel! Am Dienstag gibt es die volle Dosis Tschernobyl - am 26. jährt sich die Katastrophe das 25. Mal. 3Sat, Phönix und Arte fahren für diesen Tag deshalb so ziemlich sämtliche Dokumentationen auf, die es über Tschernobyl und zum Thema Energiewende gibt. Mit einer geschickten Programmauswahl kann der Zuschauer tatsächlich 24 Stunden lang nichts anderes als Tschernobyl sehen.

Jawohl, wir sind in Deutschland, und auch wenn die deutschen Atomkraftwerke die sichersten Deutschlands sind, so wird in den Katastrophenschutzämtern doch ein immenser Planungsaufwand für den Fall eines GAUs betrieben. Das Feature Das kontrollierte Chaos wirft einen Blick auf die Pläne sowie die angedachten Maßnahmen und fragt sich, wie das bei einer Massenpanik funktionieren soll.
(DLF, 26.4.2011, 19:15 - 20:00 Uhr)

Selten krank zu sein ist gut, eine seltene Krankheit zu haben schlecht. X:enius beschäftigt sich am Mittwoch mit Krankheiten, die auf Anhieb nur Dr. House diagnostizieren würde. Seltene Krankheiten sind für den Betroffenen doppelt problematisch: Häufig werden sie erst spät erkannt, weil die behandelnden Ärzte sich an sie und ihre Symptome nicht gleich erinnern, zum anderen fällt die Behandlung schwer, weil Testpersonen eben selten sind. Zumindest für den zweiten Punkt schafft aber mittlerweile das Internet Abhilfe.
(Arte, 27.4.2011, 8:45 - 9:15 Uhr)

Letzte Woche hat bekanntlich Skynet seinen Angriff auf die Menschheit begonnen. Während in Terminator 3 jede Menge Militärelektronik durchdreht, denkt aber wohl keiner an die Unmengen von Haushaltshightech. Dieser Thematik widmet sich der Film Small Soldiers, der anhand microchipgesteuerter Spielzeuge die Gefahren demonstriert, die von solcher selbstdenkenden Heimelektronik ausgehen kann.
(SuperRTL, 27.4.2011, 20:15 - 22:15 Uhr)

Liebe Forenteilnehmerinnen und -teilnehmer, der Autor legt Ihnen das Journal am Vormittag ans Herz: Knigge 2.0. Inhalt der Ratgebersendung sind Ratschläge für sinnvolles Verhalten im Netz zum Wohle aller. Oder wie Mutti sagt: "Was Tröllchen nicht lernt, lernt der Troll nimmermehr".
(DLF, 28.4.2011, 10:10 - 11:30 Uhr)

Forschung und Gesellschaft träumt am Donnerstagabend ein wenig von der künstlichen Intelligenz. Wenn die Rechenleistung mittlerweile für abgerundete Buttons ausreicht, dann ist die Verknüpfung von Wissen und Informationen zu neuen Erkenntnissen doch ein Klacks für den Rechner von heute.
(Dradio Kultur, 28.4.2011, 19:30 - 20:00 Uhr)

Planet Wissen spricht 110 Jahre nach dem Tod von Otto Lilienthal immer noch vom Abenteuer Fliegen. Dabei ist das heutige Abenteuer eher die Sicherheitskontrolle vor dem Flug. Doch zurück zur Sendung: einer der Schwerpunkt sind solarbetriebene Nurflügler. Eine Zukunftstechnik, die schon seit 15 Jahren eine Zukunftstechnik ist.
(WDR, 29.4.2011, 15:00 - 16:00 Uhr)

Comics in einer Radiosendung vorzustellen, in diesem Fall durch das Magazin Literatur, ist doch immer etwas seltsam. Das gilt auch für Graphic Novels, sie haben zumindest den Vorteil, dass es sich lohnt, über die Story zu reden. Letzteren besitzen durchaus auch Superheldencomics - aber leider dauert es dort manchmal Jahre, bis die Geschichte erzählt wird.
(Dradio Kultur, 1.5.2011, 0:05 - 1:00 Uhr)

Tanz in den Mai - was eigentlich nach sittlicher, bäuerlicher Unterhaltung klingt, ist doch tatsächlich ein anderes Wort für die Hexenfeuer zum 1. Mai, wie ein vollkommen schockierter Autor auf Wikipedia nachlesen musste. Da passt das neu erschienene Michael-Jackson-Tanzspiel The Experience doch perfekt dazu. Wobei die Männer der Schöpfung sich natürlich zieren werden. 90 Prozent aller Männer tanzen nicht! Diesen und weiteren Fakten zum Thema Männer & (Nicht-) Tänzer geht das Freistil-Feature nach: Echte Männer tanzen nicht - Erkundungen am Rande der Tanzfläche.
(DLF, 1.5.2011, 20:05 - 21:00 Uhr)

Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: https://www.golem.de/guckt/GoGu_20110425.ics
Dauerlink: https://www.golem.de/guckt/GoGu.ics
(Hinweis: Die Aktualisierung des Dauerlinks erfolgt erst am 25.4.2011 gegen Mittag.)



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)

Folgen Sie uns
       


Alexa-App für Windows 10 ausprobiert

Wir stellen Alexa über die neue Windows-10-App einige Fragen und natürlich erzählt sie auch wie immer einen Witz.

Alexa-App für Windows 10 ausprobiert Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /