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iPhone Tracker in Aktion
iPhone Tracker in Aktion

Untrackerd

Jailbreak-App gegen die Ortedatenbank im iPhone

Die Jailbreak-Community hat eine Lösung gefunden, mit der die sich vergrößernde Ortedatenbank von iPhones und iPads ausgeschaltet werden kann. Apple äußert sich weiter nicht zu dem Datenproblem.

Wer sein iPhone per Jailbreak von den Zwängen des App Stores befreit hat, kann per Cydia die Ortedatenbank im Gerät entfernen. Die Untrackerd genannte App löscht im Hintergrund regelmäßig die Aufzeichnungen von iOS-Geräten mit Mobilfunkanbindung. Die consolidated.db kann also beim iPhone und dem iPad 3G nicht mehr verwendet werden, um die Bewegungen des Nutzers festzustellen.

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Damit reagiert die Jailbreak-Community nur einen Tag, nachdem bekanntwurde, wie einfach es ist, alle besuchten Orte eines iPad-3G- oder iPhone-Nutzers auszulesen. Mit der Software iPhone Tracker, die es allerdings nur für Mac OS X gibt, ist es möglich, sich die Daten auf einer OpenStreetMap-Karte anzuschauen und so etwa Reisen nachzuvollziehen. Der iPhone Tracker verschlechtert zwar künstlich die vorliegenden Daten, die iOS-Geräte sammeln, allerdings ist die dargestellte Genauigkeit groß genug, um Rückschlüsse auf Bewegungen zu ziehen.

Will Clarke behauptet derweil, dass die gesammelten Daten nicht der Position des Nutzers entsprechen, sondern der Position von Mobilfunkmasten. Diese Schlussfolgerung zieht er aus der mangelnden Genauigkeit der Daten. Einen Abgleich mit Positionen von Mobilfunkmasten hat er allerdings nicht gemacht. In Großstädten ist die Dichte der Mobilfunkmasten allerdings ohnehin so hoch, dass die Genauigkeit der Daten bedenklich ist.

  • Wir arbeiten am Oranienplatz. Aus den Geolocation-Daten ist das aber nicht ersichtlich, da die Daten künstlich schlechter dargestellt werden.
  • Bewegungsverhalten in Berlin und Umgebung
  • Weltweite Bewegung
  • Eine Reise zur Gamescom 2010. Gut zu sehen: Es gibt fehlerhafte Ortungen bei der Autofahrt von Berlin nach Köln. In Osnabrück waren wir beispielsweise nicht.
Wir arbeiten am Oranienplatz. Aus den Geolocation-Daten ist das aber nicht ersichtlich, da die Daten künstlich schlechter dargestellt werden.

Apple ist offenbar von dem Problem überrascht worden, denn weder Golem.de noch andere Medien erhielten bisher eine Stellungnahme des US-Konzerns. Apple dürfte sich der Problematik aber bewusst sein, denn in dem mehrsprachigen PDF-Endbenutzervertrag des iPhone 4 ist beispielsweise das Sammeln der Daten vorgesehen. Dort (Abschnitt 4.b, Revision vom 19. Juli 2010) heißt es es, dass der Nutzer beim Abschalten der Ortungsdienste dem Sammeln solcher Daten widerspricht. Das heißt aber nicht, dass die erhobenen Daten dann auch gelöscht werden. Wir haben das mittlerweile ausprobiert. Nach dem Abschalten der Ortungsdienste und einem Neustart des iPhone 4 wurde ein Backup auf einem Mac durchgeführt, der kein vorheriges Backup besaß.

Trotz abgeschalteten Ortungsdiensts konnte der iPhone Tracker nach dem Transfer Ortungsdaten aus diesem neuen Backup herauslesen. Ob neue Daten hinzugefügt werden, konnten wir allerdings noch nicht ausprobieren.


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Freitagsschreib... 26. Apr 2011

Ist eigentlich irgendwem schon mal der positive Effekt an der ganzen Geschichte in den...

Netspy 26. Apr 2011

Beim iPhone lässt es sich auch leicht ausschalten. Nur stehen dann - genau wie bei...

AndyGER 25. Apr 2011

Worüber beschwerst Du Dich denn jetzt? Dass Dein "Pöser Pursche" gekreische völlig unnütz...

AndyGER 24. Apr 2011

... und zwei ruhige, friedliche und erholsame Feiertage. Der Stress geht erst Dienstag...

Yeeeeeeeeha 24. Apr 2011

Egal ob iOS das macht und Android das selbe und WebOS und Symbian wahrscheinlich auch...


aptgetupdateDE / 21. Apr 2011

Wir werden alle sterben!



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