Warten auf Microsoft

Nokia fällt weiter zurück

Nokias Gewinn fällt weiter, wenn auch weit weniger stark, als von den Analysten erwartet. Das laufende zweite Quartal bringt für den angeschlagenen Weltmarktführer sogar noch "größere Herausforderungen".

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Nokia Forschungszentrum in Finnland
Nokia Forschungszentrum in Finnland

Nokia hat im ersten Quartal 2011 einen leichten Gewinnrückgang verzeichnet und erwartet im laufenden Vierteljahreszeitraum ein Nachlassen bei der operativen Marge im Mobiltelefongeschäft. Der Nettogewinn ging um 1,4 Prozent auf 344 Millionen Euro zurück, nach 349 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 9,2 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro. Die Analysten hatten nur einen Gewinn von 177 Millionen Euro erwartet.

Konzernchef Stephen Elop erklärte: "Im ersten Quartal haben wir begonnen, nach der Definition unserer Strategie die Umsetzung unserer Strategie einzuleiten. Ich freue mich berichten zu können, dass wir einen bindenden Vertrag mit Microsoft vereinbart haben und das Produktdesign und die Entwicklungsarbeiten in vollem Gange sind."

Nokia und Microsoft hatten Mitte Februar 2011 eine enge Zusammenarbeit angekündigt. Nokia wird künftig Microsofts Betriebssystem Windows Phone 7 als primäres Betriebssystem auf seinen Geräten einsetzen und seine Entwicklung auf Hardware, Anpassung von Software und Sprachunterstützung beschränken. Symbian soll nur noch als Franchise-Plattform weitergeführt werden.

Nach einem soliden ersten Quartal erwarte Nokia "größere Herausforderungen im zweiten Quartal", sagte Elop.

Apple hatte gestern berichtet, dass der Quartalsgewinn des iPhone-Herstellers im vergangenen Quartal um 95 Prozent auf 5,99 Milliarden US-Dollar gestiegen war. Der Umsatz wuchs um 83 Prozent von 13,5 Milliarden US-Dollar auf 24,67 Milliarden US-Dollar.

Nokia hatte im vierten Quartal 2010 noch einen Smartphonemarkt-Anteil von 30,8 Prozent. Seit der Einführung des iPhones im Jahr 2007 büßte Nokia hier laut Gartner 20 Prozent ein.

Niedrigpreis-Mobiltelefone machen circa die Hälfte des Umsatzes von Nokia und 78 Prozent der ausgelieferten Geräte des Weltmarktführers aus. Im März 2011 kündigte Nokia die Eröffnung einer neuen Fertigung für diese Geräte in Vietnam an.

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