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Der PC-Markt in Europa bricht ein - wegen Tablets

Laut einer Studie der Marktforscher von IDC wurden allein in Westeuropa im ersten Quartal des Jahres 2011 ganze 17,5 Prozent weniger PCs verkauft. Vor allem eine Kaufzurückhaltung bei Konsumenten soll dafür verantwortlich sein, das Geschäft mit Business-PCs läuft besser.

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IDC: Der PC-Markt in Europa bricht ein - wegen Tablets

IDC hat Auszüge aus seiner kostenpflichtigen Studie zur Entwicklung des PC-Marktes in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) veröffentlicht. In der gesamten Region wurden demnach im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum 9,6 Prozent weniger Rechner verkauft. Die Gesamtzahl der abgesetzten Systeme betrug 24,1 Millionen Stück.

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Dabei entwickelten sich die Regionen stark unterschiedlich. Während die Märkte in Osteuropa (plus 5,5 Prozent) und dem Nahen Osten mit Afrika (plus 6,3 Prozent) wuchsen, brach die Nachfrage vor allem in Mitteleuropa ein. Laut IDC wurden dort 17,5 Prozent weniger Rechner verkauft.

  • PC-Markt EMEA im ersten Quartal 2011 (Tabelle: IDC)
PC-Markt EMEA im ersten Quartal 2011 (Tabelle: IDC)

Die Marktforscher führen das auf eine starke Kaufzurückhaltung bei Privatanwendern zurück, das Geschäft mit PCs für Unternehmen blieb stabil. Die Konsumenten, so IDC, würden eher Smartphones und Tablets kaufen. Das sei aber nur eine abwartende Haltung, weil der PC weiterhin ein "must have" sei, so IDC. Auch der Rückruf von Intels Sandy-Bridge-PCs habe dabei eine Rolle gespielt. Ein weiterer Grund: Mit einer Rekordstückzahl von 110 Millionen verkauften PCs in der EMEA-Region im Jahr 2010 dürfte der Markt gesättigt sein.

Die führenden Marken sind weiterhin in dieser Reihenfolge HP, Acer, Dell, Asus und Samsung. Sie kommen zusammen auf 60,9 Prozent Anteil. Federn lassen musste aber vor allem Acer, dessen Anteil um ein Viertel auf nun 15,5 Prozent schrumpfte. IDC führt das vor allem auf hohe Lagerbestände zurück. Mit einem um 7,4 Prozent zurückgegangenen Marktanteil ist Dell von der Nachfrageschwäche am wenigsten betroffen, weil dieser Anbieter vor allem viele PCs an Unternehmen verkauft, mein IDC.

Auch für den Rest des Jahres sehen die Marktforscher den europäischen PC-Markt unter Druck, vor allem, weil 2011 insgesamt 22 Millionen Tablets in der EMEA-Region verkauft werden sollen.

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elgooG 21. Apr 2011

Nach dem Flop der ersten Tablets haben eben die Wenigsten daran geglaubt, dass sich...

Sora 21. Apr 2011

....wie ein Gerät das eigentlich niemand braucht so zum Verkaufserfolg werden kann. Und...

Charles Marlow 21. Apr 2011

Bei den Desktops und Notebooks herrscht schon länger weitgehende Marktsättigung. Keine...

Bacardigurgler 21. Apr 2011

Ich habe mir dieses Jahr 2 Rechner gekauft. Ein selbstgebauter aus speziell...


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