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Mission doch nicht abgeschlossen

Ab und an hatten wir mit weiteren Bugs zu kämpfen: So hatte das Programm trotz langer Wartezeit nicht kapiert, dass wir Team Charlie erfolgreich verteidigt hatten, oder wollte eine erfolgreiche Mission nicht beenden, obwohl alle unsere Jungs - trotz besagter KI-Probleme - ausnahmsweise mal den Weg auf die Ladefläche eines Jeeps gefunden hatten.

  • Operation Flashpoint: Red River
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Operation Flashpoint: Red River
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Gewehrschütze, Granatwerferschütze, Kundschafter und MG-Schütze - das sind die vier Klassen, in denen der Spieler in Red River antreten kann. Wahlweise kämpft er allein mit den computergesteuerten KI-Kumpels in der Kampagne, oder er tritt im Koopmodus gemeinsam mit bis zu drei menschlichen Mitstreitern an, die jederzeit ein- und aussteigen können. Menschliche Spieler sammeln Erfahrungspunkte, mit denen sie die Fähigkeiten ihres Alter Egos nach und nach in Bereichen wie Sprintausdauer oder Treffsicherheit verbessern und zusätzliche Waffenoptionen freischalten können.

Manuelles Speichern ist in Red River nicht erlaubt, das Programm sichert den Spielstand automatisch an ausgewählten Stellen - von denen es ein paar mehr geben könnte. Obwohl der Spieler auch mal durch einen einzelnen Treffer sterben kann, kommt man doch mit erstaunlich wenigen Toden durch die Kampagne. Das liegt daran, dass man sowohl seine Teamgefährten als auch sich selbst mit dem Verbandswerkzeug in der Tasche unbegrenzt oft vollständig heilen kann. Einzige Voraussetzung: ein paar ruhige Minuten, etwa hinter einer Mauer. Wer dann doch mal handlungsunfähig am Boden liegt und kurz vor dem Verbluten ist, kann per Menü nach medizinischer Hilfe rufen - was meistens sogar die computergesteuerten Soldaten kapieren - und steht dann ohne lange Pause wieder gesund auf dem Schlachtfeld.

Anders als der Vorgänger hat Red River keinen Grünfilter über der gesamten Grafik verpasst bekommen, sondern wirkt mit blauem Himmel, grünen Hügeln und oft knallroten Sonnenuntergängen sogar recht farbenfroh. Besonders die Bergketten im Hintergrund sehen teils toll aus - die Objekte in der Nähe dann aber meist nicht mehr: Die Gesichter von Kameraden etwa wirkten grobpixelig, Siedlungen und Landschaften haben teils sehr detailarme Texturen, Büsche und Bäume ploppen erst beim Näherkommen ins Bild. Etwas übertrieben wirken einige der Lichteffekte der Ego Engine 2.0, etwa sehen lichtbeschienene Flächen in Gebäuden aus wie mit Goldfarbe aufgemalt. Gut gefallen hat uns hingegen eine Mission, in der wir fast eine Stunde lang in Richtung der untergehenden Sonne gekämpft haben - mit allen Problemen wie noch schwerer erkennbaren Feinden, die aber auch echte Soldaten haben würden.

Operation Flashpoint 3: Red River ist für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erschienen. Die PC-Fassung muss bei der Installation online aktiviert werden. Trotzdem muss wegen des zusätzlich verwendeten Kopierschutzsystems Securom die DVD im Laufwerk liegen, und nach dem ersten Programmstart muss das Game ein zweites Mal aktiviert werden, nämlich bei Games for Windows Live. Erst dann kann der Spieler auch offline antreten. Um Elemente wie die Achievements zu verwenden, muss er allerdings immer online sein.

Das Programm erscheint hierzulande ohne inhaltliche Schnitte mit einer USK-Freigabe ab 16 Jahren. In den meisten Zwischensequenzen ist die englische Sprachausgabe zu hören. Wahlweise mit Untertiteln, was angesichts des ungehemmten und sehr kreativen Umgangs mit oft homophoben Slang- und Kraftausdrücken auch nötig ist; leider ist Red River in diesem Punkt wohl schlicht authentisch. In den Missionen selbst sprechen die US-Marines mit deutscher Sprachausgabe. Die ist professionell gemacht, wirkt aber steril und passt nicht zur Atmosphäre des Spiels.

Fazit

Der ganz große Wurf ist Operation Flashpoint Red River nicht geworden. Für ein Programm, das sich von den Call of Dutys dieser Welt durch so etwas wie Glaubwürdigkeit und Simulationstiefe abgrenzen möchte, geht es in den Einsätzen zu linear und voraussehbar zu - und krachende Action können andere besser. Ein Ärgernis sind auch die vielen Aussetzer bei den KI-Kameraden und die sonstigen Bugs. Echte Highlights sind hingegen das spannende Szenario Tadschikistan, das die Entwickler von Codemasters ganz authentisch auf den Bildschirm bringen. Vor allem aber macht Red River zusammen mit Freunden im Koopmodus richtig viel und langfristig Spaß - wer gerne mit seinen Kumpels ins virtuelle Feld zieht, sollte dem Titel trotz der Schwächen eine Chance geben.

 Spieletest Operation Flashpoint 3: Teamkämpfe in Tadschikistan
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DER GORF 09. Mai 2011

Pssst, nicht so laut. Vielleicht ist nur die vortgesetzte Existenz des Iraq ein...

DER GORF 09. Mai 2011

Üböe Propaganda wäre es höchstens das Spiel als gut zu bezeichnen. xD Bohemias ArmA II...

papragu 26. Apr 2011

Ich habe mir das Game geholt. Also die KI ist dumm wie Stulle. Also von der hier im...

chorn 21. Apr 2011

Sozialversicherungsnummer plz!

Crass Spektakel 21. Apr 2011

Was genau ist eigentlich am FP3-DRM so schlimm? Allenthalben hört man "so brutal wars...


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