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Intel-Chef

"Notebooks verkaufen sich sehr gut"

Intel spürt keine Schwäche im PC-Geschäft durch den Konkurrenzdruck von Tablets. Der Prozessorhersteller hat die Analystenschätzungen bei Gewinn und Umsatz übertroffen und eine starke Prognose abgeliefert.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel-Chef Paul Otellini
Intel-Chef Paul Otellini

Intel hat in seinem ersten Quartal 2011 einen um 29 Prozent höheren Gewinn von 3,2 Milliarden US-Dollar (56 Cent pro Aktie) erzielt. Der Umsatz legte um 25 Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar zu. Die Analysten hatten nur 46 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 11,6 Milliarden US-Dollar erwartet.

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Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen zeitweise um sieben Prozent zu. Im vergangenen Jahr hatte das Wertpapier um 17 Prozent eingebüßt.

"Der Umsatz hat für Intel im ersten Quartal einen Allzeithöchststand erreicht, angetrieben von zweistelligen Zuwächsen in jedem wichtigen Produktsegment und quer durch alle geografischen Bereiche", sagte Konzernchef Paul Otellini. "Diese hervorragenden Ergebnisse, zusammen mit unserer Prognose für das zweite Quartal, ermöglichen uns, ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als 20 Prozent anzustreben." Mit Investitionen in andere Unternehmen erwirtschaftete Intel einen Gewinn von 213 Millionen US-Dollar. Während des Quartals schloss Intel die Akquisition von Infineon Wireless Solutions und McAfee ab. Zusammen steuerten die Handysparte Infineons und der Antivirenhersteller 496 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei.

Gartner und IDC hatten kürzlich prognostiziert, dass der PC-Markt Rückgänge verzeichnen werde, weil mehr Tablets von Apple verkauft würden. Intel legte mit seiner Sparte PC Group beim Umsatz dennoch um 17 Prozent zu. Die Data-Center-Group, Intels Sparte für Serverprozessoren, wuchs um 32 Prozent. "Notebooks verkaufen sich sehr gut", sagte Otellini. Es habe zwar Schwächen im Handel in Europa und den USA gegeben, erklärte er, aber diese seien durch die unerwartet starke Nachfrage von Unternehmens- und Endkunden in Wachstumsmärkten wie China und Brasilien wieder "mehr als ausgeglichen" worden.

Entsprechend stark fiel auch Intels Prognose für das zweite Quartal 2011 aus, das die Analysten pessimistisch gesehen hatten. Der Umsatz soll bei 12,3 Milliarden US-Dollar bis 13,3 Milliarden US-Dollar liegen. Die Analysten hatten nur 11,87 Milliarden US-Dollar erwartet.



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bstea 20. Apr 2011

1. Liegt es nur an Linux, wenn man nicht zwischen den Grafikkarten umschalten kann...

wendigo2k 20. Apr 2011

Was erwartest du? Intel hat die perfekte Taktik erfunden... wirst du als Fast-Monopol mit...

dabbes 19. Apr 2011

scheiß Timing nennt man sowas.


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