Microsoft Safety Scanner

Kostenloser Virenscanner ohne Installation

Microsoft hat mit dem Programm "Safety Scanner" zusätzlich zu seinen bisherigen Lösungen einen eigenständigen Virenscanner veröffentlicht. Das Programm läuft ohne Installation, also beispielsweise auch von USB-Sticks, hat jedoch einige Eigenheiten.

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Microsoft Safety Scanner: Kostenloser Virenscanner ohne Installation

Der neue Microsoft Safety Scanner besteht nur aus einer einzigen ausführbaren Datei - die ist aber in der aktuellen 64-Bit-Version knapp 70 MByte groß. Das ist nötig, weil das Programm alle aktuellen Signaturen enthält. Daher lässt es sich auch höchstens zehn Tage nach dem Download ausführen. Der Scanner eignet sich somit, um möglicherweise von Malware befallene Rechner zusätzlich zu anderen Antivirenprogrammen zu prüfen, er kann einen installierten On-Access-Scanner aber nicht ersetzen.

  • Der Safety Scanner arbeitet recht schnell.
Der Safety Scanner arbeitet recht schnell.
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Eine bootfähige Lösung bietet Microsoft nicht, immerhin kann das Programm aber ohne Installation gestartet werden. Dazu fordert es Administratorrechte. Es empfiehlt sich daher, einen USB-Stick oder ein anderes beschreibbares Medium nur dann mit einem verseuchten Rechner zu verwenden, wenn dieser Datenträger anschließend auf einem immunen System - beispielsweise mit einem anderen Betriebssystem - gelöscht werden kann. Alternativ dazu bietet sich ein Start von CD oder DVD an.

Der Scanner kennt drei Modi: Die "Schnellüberprüfung" testet nur Bootsektoren und Systemdateien, die "Vollständige Überprüfung" alle Datenträger. Mit "Benutzerdefinierte Überprüfung" wird die Schnellüberprüfung durchgeführt, zusätzlich können dabei noch Verzeichnisse angegeben werden, die auch gescannt werden sollen. Diese Option bietet sich also an, um ein System auf Befall und einen anderen möglicherweise infizierten Datenträger zu prüfen.

Auf einem schnellen System mit Quad-Core-CPU und 7.200-rpm-Festplatte braucht der Scanner keine fünf Minuten für die Schnellüberprüfung. Bei Versuchen in der Redaktion von Golem.de gab es auch keine Fehlalarme durch ein installiertes Avira Antivir oder die aktuelle Kaspersky-Suite. Der Microsoft Safety Scanner steht beim Hersteller zum Download zur Verfügung, dabei muss vom Anwender selbst eine 32- oder 64-Bit-Version ausgewählt werden. Das Programm läuft unter Windows XP, Vista und Version 7.

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