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Milliardendeal

Seagate kauft Festplattensparte von Samsung

Samsung steigt aus dem Festplattengeschäft aus. Der Konzernbereich geht an Seagate. Zugleich wird Samsung NAND- Flashspeicher für Seagate-SSDs liefern.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung Spinpoint F4EG (Bild: Samsung)
Samsung Spinpoint F4EG (Bild: Samsung)

Seagate kauft für 1,375 Milliarden US-Dollar die Festplattensparte von Samsung Electronics. Der Kaufpreis wird teilweise in Aktien beglichen. Der südkoreanische Konzern erhält 9,6 Prozent der Anteile an dem Festplattenhersteller. Die Aktien haben einen Wert von 687,5 Millionen US-Dollar. "Mit der Transaktion und den Verträgen baut Seagate seinen Kundenzugang in China und Südostasien stark aus", gaben Samsung und Seagate in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

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Zugleich wird Samsung für Seagate zu einem "wichtigen Zulieferer" von NAND-Flashspeicher für SSD (Solid State Drive). Umgekehrt werde Seagates "Bedeutung als Festplattenlieferant für Samsung" wachsen. Zu der Übernahme müssen die Kartellbehörden in den USA und in anderen Staaten noch die Zustimmung geben. Über die Übernahme war bereits gestern berichtet worden.

Samsung hatte mit seiner Festplattensparte Verluste erwirtschaftet. Durch den Verkauf würde das Unternehmen Geld für Investitionen in gewinnbringende Konzernbereiche erhalten, hieß es weiter. Samsung ist weltgrößter Hersteller von Speicherchips, Flachbildschirmen und LCD-Fernsehern und zweitgrößter Mobiltelefonproduzent. Laut Angaben von iSuppli deckte Western Digital im vierten Quartal 31 Prozent der weltweiten Festplatten-Auslieferungen ab, gefolgt von Seagate mit 30 Prozent, Hitachi mit 18 Prozent, Toshiba mit 11 Prozent und Samsung mit 10 Prozent. Seitdem kaufte Western Digital Hitachis Storage-Geschäft.

Außerdem gab Seagate heute die Ergebnisse des dritten Quartals des laufenden Fiskaljahres bekannt. Seagate erzielte einen Gewinn von 93 Millionen US-Dollar, oder 21 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 2,7 Milliarden US-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug der Gewinn 518 Millionen US-Dollar (1 US-Dollar pro Aktie) und der Umsatz 3 Milliarden US-Dollar. Seagate lieferte 49 Millionen Festplatten aus.



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amp amp nico 20. Apr 2011

Tja, so ging es mir "damals" mit Seagate und IBM. Klack klack klack klack klack klack

amp amp nico 20. Apr 2011

[++] Samsung hatte zum Schluß die leisesten und kühlsten Platten. Jetzt hat man nur noch...

Stevie 19. Apr 2011

Restposten ist das Stichwort. Oh man. Möchte nicht theatralisch klingen, aber: "eine Ära...


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