Grünen

Kleine Anfrage zur Förderung freier Software

Die Grünen wollen klären, wie die Bundesregierung zur Förderung freier Software steht und haben dazu eine Kleine Anfrage im Bundestag eingereicht. Hintergrund der Anfrage ist die bekanntgewordene Umstellung von Linux auf Windows 7 im Auswärtigen Amt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Lichthof des Auswärtigen Amtes
Der Lichthof des Auswärtigen Amtes

In seiner Kleinen Anfrage an die Bundesregierung zeigt der Grünen-Abgeordnete Konstantin von Notz sein Unverständnis, warum die Förderung von freier Software im Auswärtigen Amt und anderen Ressorts nicht begünstigt worden ist. Als Beispiel nennt von Notz den Einsatz veralteter Anwendungen, etwa Thunderbird, die den Austausch von Daten erschwert hätten. Die Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes hatten ihren Wunsch zur Umstellung auf Windows als Standardsystem unter anderem damit begründet, dass die Weitergabe von Daten an andere Ressorts mit der freien Software schwierig sei.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler Webanwendungen (m/w/d)
    ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH, Hamburg
  2. Manager Informationssicherheit / Datenschutz Erzeugung (w/m/d)
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Stuttgart
Detailsuche

"Die Haltung der Bundesregierung bezüglich der Unterstützung freier und quelloffener Software ist leider weiterhin unklar. Obwohl mittlerweile ein Open-Source-Kompetenzzentrum des Bundesverwaltungsamtes zur Einführung von quelloffener Software in den Verwaltungen eingerichtet wurde und trotz der Empfehlung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum vermehrten Einsatz freier Software ist eine einheitliche und nachhaltige Strategie noch immer nicht erkennbar", schreibt von Notz in seinem Blog.

Das BSI hatte betont, dass der Einsatz von Software-Monokulturen zu vermeiden ist, denn sie seien "leichter angreifbar und daher sicherheitstechnisch bedenklich."

Von Notz argumentiert weiter: "Angesichts der beinahe zeitgleichen Einrichtung eines Cyber-Abwehrzentrums und der Tatsache, dass nach Aussagen von Vertretern der Bundesregierung die Angriffe auf das deutsche Regierungsnetz in jüngster Vergangenheit stark zugenommen haben, ist die Abkehr von freier Software im Endanwenderbereich aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar."

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Von Notz führt auch die gegenwärtig erfolgreiche Umstellung auf Linux in der Stadtverwaltung München an, bei der inzwischen die Hälfte der geplanten 12.000 Rechner mit Linux bestückt sind. Das Limux-Projekt wurde 2003 gestartet und kommt nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten offenbar wieder voran. Allein in den letzten drei Monaten sollen 1.000 Rechner umgestellt worden sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anglizismus 19. Apr 2011

Habe ich gesagt, dass ich Informationen nicht differenziere? Dass ich zu blöd wäre, mich...

gorsch 19. Apr 2011

Was soll denn da bitte wirtschaftlich ausspioniert werden? Methoden, wie man die eigene...

morecomp 18. Apr 2011

Sag ich ja immer aber mir glaubt dabei keiner... Apple ist vooolll geil... ach was...

bstea 17. Apr 2011

Wikipedia kennt beide Begriffe.

Kubunturaner 16. Apr 2011

Vor allem müssen solche Dinge aber von einer großen, bekannten Firma gestartet werden...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Amazon: Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn
    Amazon
    Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn

    Alexa kann hierzulande eine Waschmaschine oder einen Wasserhahn belauschen und Bescheid geben, wenn etwa die Wäsche fertig ist.

  2. Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
    Kanadische Polizei
    Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

    Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

  3. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /