Abo
  • Services:

Smarter Traveler

IBM entwickelt individuelle Verkehrsvorhersage

IBM hat zusammen mit zwei Partnern eine Verkehrsvorhersage entwickelt, die den Autofahrer über Staus und Behinderungen auf seiner Route informiert. Das System analysiert das Verkehrsaufkommen und vergleicht die Daten mit dem üblichen Weg eines Fahrers.

Artikel veröffentlicht am ,
Smarter Traveler: IBM entwickelt individuelle Verkehrsvorhersage

IBM hat zusammen mit der Verkehrsbehörde des US-Bundesstaates Kalifornien (California Department of Transportation, Caltrans) und der Universität von Kalifornien in Berkeley ein Verkehrsvorhersagesystem, welches einem Autofahrer Staus und Behinderungen für seine individuelle Route vorhersagt, entwickelt. Der Nutzer bekommt die Information etwa eine halbe Stunde vor der geplanten Fahrt zugeschickt.

Verkehrsaufkommen analysieren

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Weilimdorf
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart-Feuerbach

Smarter Traveler heißt das System. Es erfasst das aktuelle Verkehrsaufkommen, das mit Hilfe von Sensoren an Straßen, Brücken, Kreuzungen oder an Mautstellen gemessen wird. Es kombiniert die Daten mit einem System, das vorhersagt, wie sich ein Unfall, eine Baustelle oder andere Ereignisse auf den Verkehrsfluss auswirken werden.

Diese Daten werden mit der Route verglichen, die ein Fahrer regelmäßig nimmt, wie etwa den Weg zur Arbeit. Route und übliche Zeit des Fahrtantritts erlernt das System anhand der GPS-Daten eines Smartphones. Erkennt das System, dass sich auf diesem Weg ein Stau anbahnt, schickt es dem Fahrer 30 bis 40 Minuten vor Abfahrt eine E-Mail oder eine SMS.

Individuelle Verkehrsvorhersage

Die normalen Verkehrsnachrichten und sogar die Verkehrsmeldungen in Navigationssystemen seien oft nicht zuverlässig genug oder einfach zu allgemein, erklären die Forscher. Was ein Autofahrer will, sei eine zuverlässige Vorhersage, wie lange er auf seiner üblichen Route unterwegs sein wird. Diese Information soll ihm Smarter Traveler zur Verfügung stellen.

Ziel sei ein "Pendelverkehr ohne Rätselraten", erklärte Stefan Nusser vom IBM Almaden Research Center. Über die Auswertung von Verkehrsinformationen und den Abgleich dieser Daten mit einer individuellen Route könne das System einen Fahrer rechtzeitig auf Behinderungen hinweisen. Das helfe ihm, Entscheidungen über den besten Weg zu seinem Ziel zu treffen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry 5, Skyrim Special Edition, Tekken 7, The Witcher 3, Ghost Recon Wildlands...
  2. (u. a. Conjuring 2, Hacksaw Ridge, Snowden, The Accountant)
  3. (u. a. Steelseries Arctis 5 Headset 79,90€, VU+Solo 2 SAT-Receiver 164,90€, Intenso 960-GB-SSD...
  4. (heute u. a. UHD-Fernseher von Samsung, Kameraobjektive, Büro- und Gamingstühle, Produkte von TP...

Originalhardy 14. Apr 2011

Ein Community basierender Dienst mit Live Staumeldungen. Wer'ne Datenflat hat kann's ja...

Chevarez 13. Apr 2011

Ist das System von z. B. TomTom nicht um einiges besser? https://www.golem.de/1103/82145...


Folgen Sie uns
       


Biegbare OLEDs von Royole (Ifa 2018)

Die biegbaren Displays von Royole bieten auch an der Bruchkante ein sehr gutes Bild. Wann ein Endverbraucherprodukt mit einem derartigen flexiblen Bildschirm auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Biegbare OLEDs von Royole (Ifa 2018) Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /