Chiphersteller

Renesas Electronics tritt Linux Foundation bei

Der japanische Konzern Renesas Electronics ist der Linux Foundation beigetreten. Davon erhofft sich das Unternehmen eine starke Zusammenarbeit mit anderen Herstellern. Aber natürlich auch eine Verbesserung des Linux-Kernels mit Blick auf Embedded Devices.

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Chiphersteller: Renesas Electronics tritt Linux Foundation bei

Als neues Mitglied der Linux Foundation wird Renesas Electronics hauptsächlich in der Consumer Electronics Arbeitsgruppe (CELF) der Stiftung mitarbeiten. Die CELF kümmert sich um die Weiterentwicklung und Verbreitung des Linux-Kernels im Bereich der Embedded Devices. Renesas, einer der weltweit größten Hersteller für Halbleiterbauelemente wie Mikrocontrollern, erhofft sich durch den Beitritt eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Aber auch von der Community möchte Renesas profitieren. Deshalb nimmt das Unternehmen auch an der LinuxCon Japan Anfang Juni 2011 teil. Renesas Electronics entstand 2010 durch die Fusion von Renesas Technology und NEC Electronics.

"Die Linux Foundation hat alle großen Gruppen mit Interesse an Embedded Linux zusammengeführt, um das Betriebssystem gemeinsam für eine Vielzahl von Geräten der nächsten Generation weiterzuentwickeln. Renesas möchte Teil dieser Arbeit sein und wird sowohl zur Gemeinschaft beitragen als auch nach Wegen suchen, um die eigene Roadmap und Strategie zu beschleunigen", sagte Hiromi Watanabe, General Manager des SoC-Software-Bereichs bei Renesas Electronics.

Amanda McPherson von der Linux Foundation fügte hinzu: "Renesas bringt der Linux Foundation besonderes Fachwissen über den japanischen und weltweiten Markt für Embedded Linux und wir freuen uns auf den Beitrag zur Linux-Gemeinschaft."

Der Linux Foundation gehören knapp 80 Unternehmen an, darunter IBM, Intel, Oracle, Fujitsu, Google und HP. Das Konsortium fördert die Entwicklung des Linux-Kernels und bezahlt den Kernel-Entwickler und -Begründer Linus Torvalds. [von Sebastian Grüner]

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