Ffmpeg

Streit um Libav erreicht das Mplayer-Projekt

Der Konflikt zwischen dem Ffmpeg- und dem neu gegründeten Libav-Projekt hat nun auch die Mplayer-Gemeinde erreicht. Nach angeblichen juristischen Drohungen ist einer der Mitglieder von dem Projekt zurückgetreten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ffmpeg: Streit um Libav erreicht das Mplayer-Projekt

Der Schweizer Entwickler Attila Kinali hat das Mplayer-Projekt verlassen. Dem Austritt ging eine angebliche juristische Drohung von Ffmpeg-Entwickler Michael Niedermayer voraus. Dabei ging es um die Unterstützung des Mplayer-Projekts für Libav, einer Abspaltung des Ffmpeg-Projekts. Die Ausgründung war Resultat eines Streits zwischen zahlreichen Entwicklern und Niedermayer.

Kinali ist der Maintainer des Servers, auf dem der Sourcecode des Mplayer-Projekts bereitliegt. Er teilte in seiner E-Mail mit, dass er es zwar gewohnt sei, sich juristisch mit Firmen auseinanderzusetzen, nicht aber mit Mitgliedern des Projekts, die er als seine Freunde betrachtet.

Auslöser des Streits war offensichtlich Niedermayer, der sich darüber beschwerte, dass die Adresse ffmpeg.mplayerhq.hu auf das Libav-Projekt zeigte. Er weist aber sämtliche juristische Drohungen von sich. Er bot darüber hinaus seinen Rücktritt als Mplayer-Entwickler an, wenn Kinali darauf bestehe. Für den Ton in seinen E-Mails wolle er sich aber nicht entschuldigen, so sei er nun einmal. Ein weiterer Entwickler - Diego Biurrun - zeigte sich erbost darüber, dass Niedermayer seine Äußerungen im Namen aller Mplayer-Entwickler gemacht hatte, ohne sich vorher mit ihnen abzusprechen.

Eine Antwort auf das Angebot lieferte Kinali bislang nicht. Inzwischen fragte der Gründer des Mplayer-Projekts Árpád Gereöffy nach, wie der Server - eine Spende an das Projekt - von der Schweiz nach Budapest transportiert werden kann. Eine Rückkehr Kinalis scheint gegenwärtig ausgeschlossen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /