Viel Warterei im Mittelalter
Die häufigen Wartezeiten sorgen bald dafür, dass man immer wieder zum schnellen Vorlauf greift - weil zwischen den einzelnen Aufgaben nur wenig zu tun ist. Natürlich kann der Spieler neue Freunde gewinnen und Sympathie- oder Erfahrungspunkte sammeln. Er muss Stimmung des eigenen Sims im Blick behalten, zudem unterscheiden sich die Lösungsmöglichkeiten je nachdem, mit welcher Art Held der Spieler unterwegs ist. Ein paar Minispiele strecken zusätzlich die Spielzeit. Das ändert allerdings nichts daran, dass sich schnell Wiederholungen einschleichen - und mit zunehmendem Spielverlauf immer mehr Monotonie einstellt.
Immerhin haben die Entwickler Humor bewiesen: Die Quests sind oft sehr amüsant formuliert, die Interaktionen und Animationen putzig, die Charaktere sympathisch überzeichnet - hier nimmt sich niemand zu ernst, das Mittelalter der Sims ist eher heiter als düster.
Die Sims Mittelalter ist für Mac und Windows-PC erhältlich, hat eine USK-Freigabe ab sechs Jahren erhalten und kostet etwa 40 Euro.
Fazit
Viel Humor und ein stimmungsvolles Szenario machen alleine noch kein gutes Spiel aus: Die Sims Mittelalter bieten inhaltlich zu wenig, um längerfristig zu motivieren. Das Questsystem vereinfacht die Spielmechanik so sehr, dass meist einfach nur mehrfach geklickt und dann gewartet werden muss. Die Faszination einiger anderer Sims-Titel stellt sich hier wegen der mangelnden Aktionsmöglichkeiten nur sehr selten ein.
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| Spieletest Die Sims Mittelalter: Schlafen, essen, Bestien töten |
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Das mit den Drachen musst du erst mal beweisen! :-P
Ich esse auch gerne Suppe aus Tötensen. Und wenn mich einer fragt "Was machen wir mit dem...
Vielen Dank! Nach dem Video brauch ich jetzt erstmal einen dicken Kaffee. Langweiliger...
Kannte ich bisher nicht. Klingt auch ganz schön blöd, findest du nicht?