Wettbewerbsbehörde

Google darf in Flugticketsuche einsteigen

Google darf ITA Software kaufen. Doch das US-Justizministerium hat die Übernahme des Unternehmens, das weltweit für die Onlinebuchung von Flugtickets große Bedeutung hat, nur unter Auflagen genehmigt.

Artikel veröffentlicht am ,
US Department of Justice (Bild: Justizministerium)
US Department of Justice (Bild: Justizministerium)

Google hat vom US-Justizministerium unter Auflagen die Freigabe für den Kauf von ITA Software erhalten. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. ITA Software ist Entwickler von Flugreisensuchsoftware und Softwarelösungen für Ticketbuchungen in der Tourismusindustrie. ITA stellt auch Informationen zur Flug- und Ticketreservierung für die Reisesuchmaschinen Kayak.com, Orbitz.com und Microsofts Bing bereit, mit denen Google konkurriert.

Google hatte die Übernahme von ITA Software für 700 Millionen US-Dollar am 1. Juli 2010 angekündigt. Laut Justizministerium musste sich Google nun verpflichten, die Verträge mit den Wettbewerbern um fünf Jahre zu verlängern. ITAs Software und Dienste werden für 65 Prozent der Onlinebuchungen bei Fluggesellschaften eingesetzt. Diese Produkte muss Google weiterentwickeln und ungefähr die gleichen finanziellen Mittel wie ITA Software dafür einsetzen. Zudem muss Google die Daten der Wettbewerber mit Firewalls vor unautorisiertem Zugriff schützen. Die Einhaltung dieser Auflagen wird vom Justizministerium über die nächsten fünf Jahre überwacht.

Jeff Huber, Senior Vice President für Commerce und Local bei Google, erklärte, wie der Internetkonzern ITA Software in seine Suchmaschine einbinden will: "Es wäre so cool, wenn eine Eingabe 'Flüge nach irgendwo in die Sonne für unter 500 Dollar im Mai' möglich wäre und daraufhin Links zur Ticketbuchung ausgegeben würden, aber auch Angaben zur Abflugzeit und den Preisen." Genau aus diesem Grund habe Google den Kauf von ITA Software angekündigt, so Huber. Die Übernahme würde jetzt so schnell wie möglich abgeschlossen und die Teams und Produkte zusammengeführt. Zusammen mit ITAs Sachverstand sei die Entwicklung von spannenden neuen Suchtools für Flugreisen für alle Nutzer möglich.

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