Harmony

Einheitliche Contributor Agreements für freie Software

Das Projekt Harmony geht mit einer Webseite online. Ziel des Projekts ist es, einheitliche Contributor License Agreements zu erstellen. Damit können Entwickler von freier Software ihr Urheberrecht am Quellcode an Projekte oder Firmen abtreten.

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Harmony: Einheitliche Contributor Agreements für freie Software

Das Projekt Harmony versucht, Contributor License Agreements (CLA) für die Welt der freien und quelloffenen Software (FOSS) zu erstellen und bereitzustellen. Nun hat das Projekt eine eigene Webseite online gestellt. Mit CLAs können Entwickler ihr Urheberrecht, das sie am Quellcode haben, an eine Organisation oder Firma abtreten. Einige große Projekte der freien Software besitzen CLAs, darunter die Apache Software Foundation oder MySQL, die Free Software Foundation oder auch Firmen wie Red Hat oder Canonical. Die Entwickler des Linux-Kernels benutzten eine derartige Vereinbarung jedoch nicht.

Gegründet wurde die Gruppe im März 2010 von Amanda Brock, der Leiterin der Rechtsabteilung bei Canonical. Harmony versucht durch einheitliche CLAs, die Gemeinschaften der freien Software zu begünstigen. In einer Erklärung auf der Webseite ist jedoch nicht die Rede von einem Alleinanspruch. Die Initiatoren glauben, CLAs seien "lediglich eine von vielen juristischen Möglichkeiten, die FOSS-Entwicklern zur Verfügung stehen." Weiter geht die Gruppe auch davon aus, dass CLAs "nicht notwendig ein juristischer Bestandteil aller FOSS-Projekte sein müssen."

Das Projekt Harmony besteht aus einer losen Interessengruppe von Firmen, Projekten und einzelnen Personen. Jeder, der gewillt ist, kann dazu beitragen. Zurzeit stehen erste Vorschläge mehrerer CLAs zur Disposition. Diese sind an spezielle Bedürfnisse angepasst. Die erste Phase der Überarbeitung läuft noch bis zum 6. Mai 2011.

Für Interessierte findet sich auf der Seite eine englischsprachige FAQ für weitere Einzelheiten. Auf einer Mailingliste kann der Fortschritt des Überarbeitungsprozesses verfolgt werden. [von Sebastian Grüner]

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